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Veranstaltungen

Termine für aktuelle und für regelmäßig stattfindende Veranstaltungen in Elbenau finden Sie hier.

Aktuelle Informationen aus Elbenau und Umgebung – 2022

Archivierte Informationen aus den Vorjahren:
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25.09. Einladung zur Radtour

Der Bürger- und Kulturverein Elbenau lädt die Elbenauer am Sonntag, dem 2. Oktober zu einer gemeinsamen Radtour durch die Elbauen ein. Das Ziel der Tour wird die Gaststätte "Louisental" sein, wo zum Mittagessen eingekehrt wird. Start ist 11:30 Uhr an der Elbenauer Waldschule.
Es wird wegen der Bestellung der Plätze für das Mittagessen vorab um eine Anmeldung bis zum 28.09. bei Sabine Krause gebeten, unter Tel. 4899740 oder 0178/1429537.

21.09. Erster Rauhreif auf den Dächern

Rauhreif auf den Dächern
Heute früh war das erste Mal Rauhreif auf Elbenaus Dächern zu sehen. Das Thermometer zeigte nur noch 3,4 °C. Der klare Himmel sorgte zusätzlich für Abkühlung.

20.09. Ballonlandung hinter Elbenau

Ballonlandung bei Elbenau
Abends um sieben fauchte es über Elbenaus Dächern. Von Magdeburg kommend schwebte ein Ballon dicht über Elbenaus Dächern entlang. Hinter dem Sportplatz ging er am Rande eines Maisfeldes herunter.

19.09. Einladung zu Erntedank und einem Konzert mit französischer und irischer Musik

Der Gottesdienst zum Erntedankfest am 01. Oktober in der Elbenauer Kirche wird musikalisch begleitet. Petra Barthels (Blockflöte), Heidemarie Beckert (Gambe) und Antje Neumann (Gambe) spielen französische und irische Musik auf historischen Instrumenten eingeladen. Beginn ist 17 Uhr.
Hinweis: im aktuellen Kirchenkurier ist der Tag des Konzertes falsch angegeben (dort steht der 24.10.).

11.09. Tag des offenen Denkmals

Ab 14 Uhr hatten Mitglieder der Elbenauer Kirchgemeinde die Türen zum Tag des offenen Denkmals geöffnet. Es dauerte nicht lange, bie die ersten kamen, die "einfach mal reinschauen" wollten oder sich gezielt für die Geschichte der Kirche interessierten. "Kulturspur. Ein Fall für den Denkmalschutz" lautete das Motto des diesjährigen Tages des offenen Denkmals. Und von diesen Spuren gab es einige. Die Baukultur der Zeit vor 250 Jahren war am Fachwerk und dessen Reparaturen zu erkennen und auch die Bestattungskultur mit einigen Grüften im Untergrund und wenigen erhaltenen Grabplatten.
Viele nutzten auch die Möglichkeit, aus den Fenstern des Kirchturmes heraus einen Blick auf Elbenau zu werfen. Währenddessen war vor der Kirche der Kaffeetisch gedeckt, es gab leckeren Pflaumenkuchen und Kaffee.
Tag des offenen Denkmals in Elbenau Tag des offenen Denkmals in Elbenau

10.09. Feuerwehreinsatz: Elbenauer Hilfe am Brocken

Als letztes Wochenende am Sonntag die Sirene zu hören war, ging es nicht um einen Brand- oder Hilfseinsatz in Elbenau oder Schönebeck. Diesmal war kreisübergreifende nachbarschaftliche Hilfe gefragt. Am Brocken, unterhalb des Brockenplateaus, standen etwa 160 Hektar Wald in Flammen und die Feuerwehren des Harzkreises benötigten zusätzliche Kräfte. Die Kameraden der Elbenauer Feuerwehr rückten Sonntagabend um 18:50 Uhr gemeinsam mit anderen Feuerwehren aus Schönebeck und dem Salzlandkreis aus. Mit einer Lkw-typischen Geschwindigkeit von 80 km/h ging es erst zur Sammelstelle in Aschersleben und dann Richtung Brocken.
Einsatz der Elbenauer Feuerwehr am Brocken Einsatz der Elbenauer Feuerwehr am Brocken Einsatz der Elbenauer Feuerwehr am Brocken
Aus Elbenau waren Ronald Mühlsiegel, Sascha Kunstmann, Christian Werner und Marco Becker im Einsatz. Die Elbenauer sind auf das Legen langer Schlauchstrecken spezialisiert, Auf ihrem Fahrzeug, dem "Schlauchwagen 2000", haben sie zwei Kilometer Schläuche dabei. Diese wurden dann auch wirklich gebraucht. Die Wasserversorgung dort im Harz ist schlecht, es mussten Schläuche über unwegsame Strecken bis zum Brandort gelegt werden.
An der Brockenstraße, kurz unterhalb des Plateaus, waren große flexible Wasserbehälter aufgestellt, vergleichbar mit großen Pools. Diese dienten als Zwischenspeicher für das Löschwasser. Jeder von ihnen fasst 35 Kubikmeter Wasser. Der Rand der Löschwasserbehälter wird mit Luft aus einer Pressluftflasche aufgeblasen, dadurch sind die Behälter innerhalb weniger Minuten einsatzbereit. Gefüllt wurden sie von Feuerwehrfahrzeugen und landwirtschaftlichen Tankwagen, die im Minutentakt die Brockenstraße hinaufkamen.
Problematisch waren die engen Waldwege, die ein Ausweichen bei der Begegnung von Fahrzeugen schwierig oder unmöglich machten, und vor allem das unwegsame Gelände. "Kennst Du den steilen Brockenaufstieg von Schierke aus (über das Eckerloch)? So sah das hier aus, nur eben ohne Weg", beschrieb Christian Werner das Gelände, auf dem der Brand zu löschen war. Hilfe gab es auch aus der Luft: "Die jeweils sechs Kubikmeter Wasser aus den Flugzeugen und Hubschraubern, wenn die auf einmal runterkamen, das hat auch viel gebracht", berichtete er. Wegen der engen Wege konnte auch die Pumpe nicht auf dem Weg stehen bleiben, sondern musste von Hand eine zwei Meter tiefe Böschung bis zu den Gleisen der Brockenbahn hinunter getragen werden (Foto oben mitte). Eine nicht ungefährliche Arbeit, denn die Pumpe wiegt 160 Kilogramm. Schon auf ebenem Gelände ist das Tragen der Pumpe nicht leicht, wie man im Eintrag vom 05.08. sehen kann.
Am Montag gegen Mittag waren die Elbenauer zurück, nachdem sie von Kameraden anderer Feuerwehren aus dem Salzlandkreis abgelöst wurden. Ruhe gab es nicht lange: am Montag Abend um zehn und nachts um zwei brannte es, unter anderem unterhalb der Elbebrücke. Am Brocken ist der Brand inzwischen weitgehend gelöscht, nur noch einzelne Glutnester im Untergrund müssen noch bekämpft werden.
(Fotos: Feuerwehr Elbenau)
Einsatz der Elbenauer Feuerwehr am Brocken Einsatz der Elbenauer Feuerwehr am Brocken

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08.09. Glasfaser oder Grasfaser

Anschlusskasten für Glasfaserausbau in Elbenau
In der Einwohnerversammlung wurde unter anderem das Thema Glasfaser angesprochen. Dass Glasfaser ein Thema war, ist schon wieder länger als ein halbes Jahr her. Elbenau.de berichtete am 28. Januar über die Pläne von MDDSL, nun doch das gesamte Dorf mit Glasfaser bis ans Haus (FTTH, "Fibre to the home") zu versorgen – wenn 40 Prozent Anschlussquote erreicht werden. MDDSL stellte damals einen Baubeginn 2022 in Aussicht.
Heute erklärte Christian Daul, Vertriebsleiter bei MDDSL, bei einer telefonischen Nachfrage: "Der Ausbau mit Glasfaser wird für Elbenau noch etwas verschoben. Wir werden erst im Jahr 2023 damit beginnen". Zur Ursache der Verschiebung teilte er mit: "Wir haben einige Orte, bei denen sich mehr Einwohner für einen Glasfaseranschluss entschieden haben. Die Quote in Elbenau ist zwar auch nicht schlecht, aber wir müssen wirtschaftlich arbeiten und zuvor die Orte mit einer höheren Anschlussquote ausbauen". Immerhin soll es zur Erhöhung der Anschlussquote noch in diesem Jahr eine neuerliche Informations- und Werbeaktion geben, unter anderem mit einem Infomobil.
MDDSL teilte weiter mit, dass das Unternehmen nicht untätig war. "Wir haben durch die Kreuzhorst hindurch eine neue Glasfaserleitung zwischen Randau und Pechau gelegt. So lassen sich jetzt bereits höhere Geschwindigkeiten bis zu unserem Kabel-Anschlusskasten in der Elbenauer Straße stabil übertragen." Von dort aus geht es dann über das normale Telefonkabel weiter.
Auf den Beginn des Glasfaserausbaus hat die Stadt Schönebeck keinen Einfluss. Jedenfalls nicht, solange der Ausbau eigenwirtschaftlich durchgeführt wird. Dann ist das jeweilige Unternehmen frei in seiner Entscheidung, wann und wo gebaut wird. Die Stadt muss zwar die Leitungsverlegung unter den Fußwegen genehmigen (was sie auch ohne Verzögerung tun wird), darf aber im Gegenzug keine Bedingungen wie etwa zur Vollständigkeit des Ausbaugebietes oder zum Baubeginn stellen. Einen geförderten Ausbau (mit einem dann verpflichtend 100prozentigem Ausbau) hatten die beiden Stadträte Goldschmidt und Winkler zusammen mit ihrer gemeinsamen "bunten" Fraktion im Stadtrat beantragt, dieser Antrag wurde aber von den anderen Fraktionen abgelehnt.

06.09. Einwohnerversammlung

Einwohnerversammlung in der Elbenauer Schule
    Am Tisch sitzend (von links): Protokollantin Victoria Jäger, Presse-
    sprecher Frank Nahrstedt, Oberbürgermeister Bert Knoblauch und
    Baudezernent Guido Schmidt.
"Nach der Corona-Zeit können wir uns endlich wieder persönlich treffen", freute sich Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch, als er die etwa dreißig Einwohnerinnen und Einwohner aus Elbenau und Grünewalde begrüßte. Er dankte auch Frank Faust, Schulleiter der Waldschule Elbenau, für die Überlassung des Speiseraumes der Schule. Denn die Gaststätte, in der sonst die Einwohnerversammlung stattfand, gibt es nun nicht mehr. So saßen dann alle brav wie die Schüler auf den etwas zu kleinen Schulstühlen. „Wenn man auf das Schulgelände kommt, dann sieht es ohne das alte Schulgebäude gleich viel schöner aus“, sagte er über die Veränderungen an der Schule.

Dank für die Feuerwehr

Zunächst arbeitete Bert Knoblauch einige Themen ab, auf die er selbst hinweisen wollte. Zuallererst das 100. Jubiläum der Feuerwehr. „Ihr hattet ja schon das Dorffest zu diesem Anlass, am 7. Oktober gibt es dann die offizielle Festveranstaltung zum Jubiläum“. Der OB dankte den Kameraden, die aktuell gerade heute im Harz beim Waldbrand am Brocken Hilfe leisten.

Gehweg-Reparatur

Dann ging es um ein Thema, dass den Elbenauern schon lange ein Ärgernis ist: die Reparatur des abgesackten Gehweges am Ortsausgang Richtung Plötzky. Damit scheint es nun ein Stück weit vorangegangen zu sein, wie Bert Knoblauch berichtete. „Stadtrat Holger Goldschmidt fragt regelmäßig im Stadrat nach – gerade beim letzten Stadtrat hatte ich dazu berichtet, das werde ich nun auch hier weitergeben“. Der OB erklärte die für die Bürger immer etwas undurchschaubaren Unterschiede der Zuständigkeiten und zitierte den Landrat mit „jeder muss in seiner Tanzfläche tanzen“. Die Straße ist eine Kreisstraße, der Gehweg gehört aber innerorts (bis zum Ortsausgangsschild) zur Stadt. So müssen Stadt und Kreis jeder zur Reparatur beitragen. Der Kreis war an die Stadt herangetreten um über eine Durchführung der gesamten Reparatur durch die Stadt zu sprechen. Nur war bisher das Geld des Kreises viel weniger als das voraussichtlich benötigte. Nun aber steht die notwendige Vereinbarung kurz vor der Unterschrift. Bis Dezember soll dann geplant werden, bis April soll die Ausschreibung der Arbeiten beendet sein, dann im Mai die Vergabe und ab Juni oder Juli endlich der Bau.

Gehweg-Neubau

Zwei weitere Bauvorhaben kündigte Bert Knoblauch an: An der Schule soll die Buswendeschleife neu gebaut werden. Und der Gehweg entlang der Elbenauer Straße von der Schule bis zur Einmündung der Plötzkyer Straße soll befestigt werden. Auch der Gehweg in der Plötzkyer Straße, will eine Elbenauerin wissen. Nein, der nicht, sagt Baudezernent Guido Schmidt.

Immer noch nichts neues zum Radweg

Bei der Gelegenheit musste es zwangsläufig auch Infos zum Radweg zwischen Elbenau und Grünewalde geben. Auch bei der Stadtverwaltung ist der schlechte Zustand des Weges bekannt, wie der OB berichtete: „Durch die Baumfällarbeiten wurde der Weg zusätzlich in Mitleidenschaft gezogen. Der Weg zählt nach wie vor als Waldweg, aber wir sind im Gespräch mit dem Forstrevier, um den Weg wenigstens wieder etwas zu verbessern“. Die Idee eines kompletten Neubaus eines Radweges – dann auf der Ackerseite der Straße – ist aber immer noch nicht vom Tisch. Nur leider etwas, das noch viele Jahre dauern wird. „Unser Bestreben ist es, einen neuen Radweg zu bauen. Aber auch diese Straße ist eine Kreisstraße“, erklärt Bert Knoblauch. „Immerhin haben wir im Kreistag auch diesen Radweg in das geplante Radwegenetz aufgenommen“, sagt er und nimmt für die Umsetzung zugleich auf Holger Goldschmidt und Thoralf Winkler, die wie auch er selbst im Kreistag vertreten sind, in die Pflicht.
Eine Elbenauerin fragt, ob man nicht den Forstbetrieb mit heranziehen kann, wegen der vielen gefällten Bäume. Das hält der OB für unrealistisch und bezüglich der Baumfällungen gibt es Widerspruch von einem der Einwohner, der sagt „ich habe lange Zeit in der Forst gearbeitet und kann einschätzen, dass die Bäume krank waren“.

Wie geht es an der Alten Elbe weiter?

Elbenau.de hatte bereits mehrfach über das Projekt berichtet. Bert Knoblauch informierte heute über eine kürzlich stattgefundenen Zusammenkunft mit dem BUND, der das Projekt der Revitalisierung der Dornburger Alten Elbe vorantreibt. Demnach sollen die Arbeiten im Bereich nahe der Haberlandbrücke bereits Anfang des kommenden Jahres beginnen. Das Gute für die Stadt bzw. noch mehr für Elbenau: Das Projekt dient auch dem Hochwasserschutz,weil der Elbenauer Landgraben in die Alte Elbe hineinfließt. Und noch besser: es kostet die Stadt nichts. Guido Schmidt drückte das so aus: „Wir sind emotional dabei, müssen aber keine Finanzmittel bereitstellen“.

Elektrofahrräder laden: jetzt in Elbenau am Eiscafé möglich

„Die Stadtwerke haben die vorher an der Abfahrt der Elbbrücke stehende E-Bike-Ladestation abgebaut und am Eiscafé Ebeling wieder aufgebaut“, informierte OB Bert Knoblauch. „An der Elbebrücke wurde die Lademöglichkeit nur wenig genutzt, am Eiscafé ist die Resonanz größer. Zum Laden des Akkus benötigt man eben auch etwas Aufenthaltszeit. Und die kann man mit Eis essen überbrücken“.

Es blüht – aber auch das Unkraut wächst

Nach den Informationen der Stadtverwaltung nutzten einige Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Eine Frage war die nach der Pflege der Grünanlagen und Blumenrabatten. Unter anderem in Grünewalde besteht in der Elbenauer Straße das Problem, dass die Rosenbeete stark verunkrautet sind. „Früher, als es noch Grasstreifen waren, habe die Anwohner dort einfach gemäht und es war ordentlich“, sagte eine Anwohnerin, „heute kommt der Bauhof, aber viel zu selten. Rosen sind eben pflegeintensiver als Rasen“. Der Ob bat um Verständnis, mit Hinweis darauf, dass nur 900.000 EUR für ganz Schönebeck und die Dörfer zur Verfügung stehen. Und Guido Schmidt warb für eigenes Engagement: „wir sind froh, wenn Anwohner die Pflege übernehmen. In den Dörfern funktioniert das teilweise so, dass jeder vor seiner Haustür die Blumenbeete pflegt.“
Auch eine Frage nach dem Laub gab es, das bei der gegenwärtigen Trockenheit früher als sonst von den Bäumen fällt: „Kann man nicht einen Container dafür aufstellen?“ Das Problem ist, dass die vom Kreis zur Verfügung gestellten Container auf einem abgeschlossen Gelände abgestellt werden müssen. Man will damit verhindern, dass statt des kostenlosen entsorgtem Laub Müll oder Bauschutt in dem Container landen. „In Elbenau ist solch ein Standort nicht möglich“, so der OB.

Rasende Autos, Motorräder und Lkw

„Kann nicht mal jemand öfter die Geschwindigkeit kontrollieren?“, fragte eine Grünewalderin, die in der Elbenauer Straße wohnt. „Dort ist für Lkw Tempo 30, aber keiner hält sich daran“, ärgert sie sich. „Ich würde ein Stückchen meines Grundstückes zur Verfügung stellen, wenn dort ein stationärer Blitzer hinkommt“. Der OB kennt das Problem. Nicht nur in Grünewalde und Elbenau, auch von anderen Schönebecker Straßen. „Aber es gibt auch für die Verkehrskontrollen Richtlinien – und es gibt Gewöhnungseffekte der Kraftfahrer“. Die Stadt hat zumindest den Vorteil, selbst messen zu können, mit angemieteter Technik. „Wir kommen jährlich auf 80 bis 90 Messtage“, so der OB, „und wir werden auch in der Elbenauer Straße mal messen“.
Frank Faust , Leiter der Waldschule, kann zur Geschwindigkeitsmessung eine Anekdote beisteuern: „Wenn an der Schule kontrolliert wird, sind die Kinder in dem unteren Klassenraum mit Blick auf die Straße immer abgelenkt. ‚Es hat geblitzt, und jetzt schon wieder…‘ ist von den Kindern zu hören“.

Straßenbefestigung in Grünewalde

Eine Grünewalderin spricht den schlechten Zustand des Mittelganges an, der meist voller Pfützen und jetzt voller Staub ist. „Einen Ausbau werden wir nicht hinbekommen“, sagt der OB, „vor allem nicht weil wir auch keine Straßenausbaubeiträge mehr erheben dürfen. Als Ersatz bekommen wir vom Land 158.000 EUR – pro Jahr. Das reicht bei weitem nicht.“ Immerhin wird geprüft werden, ob der aufgesprühte Asphalt erneuert werden kann.

Zukunft der Alten Elbbrücke

Ein Bürger will wissen, ob es stimmt, dass an Stelle der alten Elbebrücke eine neue Brücke, nur für Radfahrer und Fußgänger gebaut wird. Das ist eine längere Geschichte, die hier nur kurz wiedergegeben werden kann. Sie hat mit der Übergabe der Brücke vom Land an die Stadt zu tun, in Zusammenhang mit dem Neubau der Elbauenbrücke. Die Stadt hatte vor einiger Zeit gegen das Land geklagt, weil die Brücke in einem schadhaften Zustand übergeben wurde. In Zusammenhang mit notwendigen Reparaturen wurden auch Varianten einer weiteren Verkehrseinschränkung geprüft und auch der Neubau einer Fußgänger-/Radfahrerbrücke als Alternative. Rettungsfahrzeuge und Krankenwagen hätten dort drüber gedurft, Pkw und Lkw nicht. „Von solchen Plänen sind wir aber weit entfernt und es gibt auch keine Pläne, die alte Elbebrücke für den Kraftfahrzeugverkehr zu sperren“, machte Bert Knoblauch deutlich. „Wir warten jetzt erst mal den Ausgang des Verfahrens ab“, antwortet er auf die Frage, warum die Stadt die Schäden nicht selbst behebt. „Das ist wie bei einem Neubau, bei dem Sie Mängel feststellen. Die würden sie auch nicht auf eigene Kosten beheben, sondern reklamieren“.

Kommt die Glasfaser?

Auch diese Frage war Thema. Anfang des Jahres hatte OB Bert Knoblauch nach einer Information von MDDSL, nun ganz Elbenau ausbauen zu wollen, dies durch einen eigenen Info-Brief dazu unterstützt und für den Abschluss eines Vertrages geworben. „Seitdem habe ich aber nichts mehr von MDDSL gehört“, sagte er. Es gab auch noch keinen Antrag von MDDSL zur Genehmigung der Wegenutzung für die Verlegung der Glasfaser. So ist wohl die Schule das einzige Gebäude in Elbenau mit einem Glasfaseranschluss. „Wir bekamen den von der Telekom, über das Programm Schulen ans Netz“ erklärte Frank Faust. Elbenau.de wird aus diesem Anlass bei MDDSL nachfragen.

Grundsteuer

„Wir müssen bis Oktober unsere Grundsteuererklärung abgeben“, sagte eine Bürgerin, „und wir wissen gar nicht, wie sich das auswirkt. Ich habe gehört alles wird dann viermal so teuer?“ Wie sich die bei der Grundsteuererklärung erhobenen Daten auswirken, das konnte auch bert Knoblauch nicht erklären. „Ganz einfach weil wir das auch nicht wissen. Das ist ein zweistufiges Verfahren und die erste Stufe, die Bewertung der Angaben und schließlich der Grundsteuermessbescheid ist allein Sache des Landes“, sagte er. „Wir als Stadt müssen das auch machen, für alle unsere Grundstücke“. Die Stadt legt dann als zweite Stufe den Hebesatz fest. Dieser ist der Faktor, um den der Grundsteuermessbetrag erhöht wird. Aktuell liegt er bei 420 Prozent. Möglicherweise stammt daher das „viermal so teuer“.

Spielplatz für Grünewalde

Auf dem Gelände des ehemaligen Grünewalder Kindergartens entsteht gegenwärtig ein neuer Spielplatz. Das war im Gegenzug zum Umzug des Kindergartens nach Schönebeck so festgelegt worden. Weitere Informationen dazu folgen.

Busfahrzeiten

Frank Faust sprach die Busfahrzeiten an, die morgens immer weiter nach hinten geschoben wurden und nun nicht mehr zum Schulbeginn passen. „Es gibt eine ganze Reihe Eltern, die würden ihre Kinder mit dem Bus nach Elbenau schicken, statt sie mit dem Auto zu bringen“, sagte er. Die Busfahrzeiten werden durch den Kreisverkehrsbetrieb festgelegt, sagte der OB, er wird diese Frage aber dorthin mitnehmen.

Mitfahrbank

Thoralf Winkler berichtet In Zusammenhang mit den Busfahrzeiten und den in den Ferien knappen Bus-Verbindungen von sogenannten Mitfahrbänken. Diese gibt es in einigen Orten in Sachsen-Anhalt bereits, auch der MDR berichtete bereits darüber. „Ein Angebot für z.B. ältere Leute oder Personen ohne Auto“, sagte er. „Es gibt ja viele hilfsbereite Autofahrer, und wenn auf solch einer Bank jemand sitzt, dann wissen diese, dass die Personen auf eine Mitfahrgelegenheit warten“. Er fragte in die Runde, wie den eine solche Idee aufgenommen werden würde. Es gab breite Zustimmung und jemand berichtete davon, dass auch schon in Pretzin in der Einwohnerversammlung eine solche Frage kam. Die Stadt jedenfalls würde dir Aufstellung solcher Bänke an passenden Stellen genehmigen. Vielleicht finden sich Sponsoren, so Winklers Hoffnung. Er wird dranbleiben.
Am Ende der zwei Stunden waren viele Fragen beantwortet, wenn auch nicht alle zur Zufriedenheit. Aber trotz einiger kontroverser Diskussionen verlief der Abend nach dem Eindruck der Verwaltung und der Bürger sehr sachlich und informativ.

04.09. Einladung zum Tag des offenen Denkmals

Am Sonntag, dem 11. September, findet bundesweit der Tag des offenen Denkmals statt. Auch die Elbenauer Kirche steht offen, es gibt Erklärungen zur Baugeschichte und die Möglichkeit, vom Kirchturm einen Blick über das Dorf und die Landschaft zu werfen.

03.09. Wetterrückblick auf den August: Trocken wie nie

Niederschlag:
Summe: 8,2 mm
2,4 mm/d am 19.08.
1,5 mm/h am 19.08.
Niederschlagstage: 7 Tage

Temperatur:
max. + 39,0 °C am 04.08.
min. + 7,8 °C am 07.08.
Mittelwert + 21,9 °C

2 Wüstentage (> 35 °C)
14 Hitzetag (> 30 °C)
28 Sommertage (> 25 °C)
1 Tropennacht (Nacht > 20 Grad)

Der August reihte sich in die heißen Vormonate ein. Fast jeder Tag war ein Sommertag, knapp die Hälfte des Monats waren Hitzetage. Bei dieser Hitze war der August mit nur 8 Millimeter so trocken wie nie. Auch der Sommer war sehr trocken. In den drei Sommermonaten gab es nur 81 Millimeter Regen, weniger als die Hälfte des Durchschnitts der letzten Jahre (180 Millimeter).

28.08. Verschiebung der Einwohnerversammlung

Wegen des Konfliktes mit einem anderen Termin muss die Einwohnerversammlung um eine Woche verschoben werden. Oberbürgermeister Bert Knoblauch lädt nun am Dienstag dem 06. September um 18 Uhr zur Einwohnerversammlung für Elbenau und Grünewalde in den Speiseraum der Elbenauer Waldschule ein.

07.08. Baumunfall

Schon seit einigen Wochen ist an einer der Eichen an der Straße zwischen Grünewalde und Elbenau ein frischer Unfallschaden zu sehen. Nach Angaben der Polizei fuhr am Morgen des 6. Juli ein 26jähriger Autofahrer dort auf der Straße, als ca. 150 Meter vor dem Ortseingang ein Reh auf die Fahrbahn trat. Beim Versuch auszuweichen kam das Auto von der Straße ab und fuhr gegen den Baum. Über die Schwere des Unfalls oder Verletzungen war in der Pressemedlung nichts vermerkt. Bei der Größe der Schadenstelle am Baum muss es aber kräftig gekracht haben.
Wie man an einem alten Unfallschaden am selben Baum sehen kann, verunfallte genau dort bereits schon einmal ein Auto. Damals verunglückte ein Mitfahrer des Unfallautos tödlich.

06.08. Einladung zur Einwohnerversammlung

Oberbürgermeister Bert Knoblauch teilte kündigte in der letzten Stadtratssitzung vor der Sommerpause bereits den Termin für die nächste Einwohnerversammlung für Elbenau und Grünewalde an: Am Dienstag dem 30. August um 18 Uhr im Speiseraum der Elbenauer Waldschule.

05.08. Feuerwehr prüft Leistungsfähigkeit der Brunnen

Am Freitag Abend tönte lautes Motorbrummen durch Elbenau und man sah große Wasserfontänen aufsteigen. Die Kameraden der Elbenauer Feuerwehr prüften, ob auch bei der aktuellen Trockenheit alle Feuerwehrbrunnen in Elbenau einsatzfähig sind und genügend Wasser liefern.
Brunnenüberprüfung durch die Feuerwehr Feuerwehrkameraden beim Verladen der Tragkraftspritze
Zur Überprüfung der Brunnen pumpen die Kameraden der Feuerwehr Wasser "aus vollen Rohren", so wie bei einem realen Einsatz. im Vordergrund bedient Marcel Ohle einen sogenannten Strahlrohrdmonitor, eine einfache Hilfskonstruktion um einen konstanten Wasserstrahl auf einen Brandherd richten zu können (Bild 1). Vier Kameraden werden benötigt, um die 160 kg schwere Tragkraftspritze wieder im Löschfahrzeug zu verstauen (Bild 2).
 
Die Löschwasserversorgung im Dorf beruht auf zwei unterschiedlichen Systemen. Es gibt Hydranten, die direkt an die 300er Trinkwasserleitung angeschlossen sind (erkennbar an kleinen rotweißen Schildern, die auf die flächenbündig in Straße oder Gehweg eingebauten Schächte hinweisen). Diese können über aufgeschraubte Standrohre direkt Wasser liefern. Und es gibt Löschwasserbrunnen, erkennbar an den aus der Erde ragenden dicken Rohren. Einige stammen sogar noch "aus Luftschutzzeiten". An die Brunnen wird eine mobile Pumpe, eine motorbetriebene Tragkraftspritze angeschlossen. Beide Systeme müssen zuverlässig funktionieren. Und so war die heutige Brunnenprüfung im Hochsommer das, was die Hydrantenprüfung im Herbst ist. Der Grundwasserstand sinkt bereits seit Mitte Mai wieder, von Woche zu Woche um 2,5 Zentimeter. Man kann sich ausrechnen, dass in spätestens zwei Monaten wieder die Tiefststände der letzten Jahre erreicht sind. Auch bei solch niedrigen Grundwasserständen müssen die Brunnen funktionieren. Wehrleiter Ronald Mühlsiegel kann das anhand der Druckanzeige an der Pumpe und der Zahl der angeschlossenen Schläuche bzw. Spritzen überprüfen. "Die geprüften Brunnen liefern zwischen 2.000 und 3.000 Liter pro Minute", stellte er zufrieden fest. Um einen Vergleich dafür zu haben, wie kräftig die Feuerwehrpumpen sind: ein üblicher Gartenbrunnen mit zwei bis drei Rasensprengern liefert diese Wassermenge ebenfalls – aber in einer Stunde.
Nach der Prüfung geht es weiter zum nächsten Brunnen. Zuvor muss die schwere Tragkraftspritze wieder im Löschfahrzeug verstaut werden. Vier kräftige Hände sind dafür nötig, denn die "Fox 1000" der Firma Rosenbauer wiegt etwa 160 Kilogramm. Angetrieben wird sie von einem 900-cm³-Motor von Rotax mit 48 kW Leistung, soviel wie ein kleiner Pkw.
Apropos Grundwasser: Der Salzlandkreis informierte heute, dass ab Mittwoch dem 10.08. "die Wasserentnahme aus Brunnen in der Zeit zwischen 8:00 und 18:00 Uhr zum Zwecke der Bewässerung öffentlicher und privater Flächen sowie von Sportanlagen (beispielhaft Fußball, Rasen, Tennis- oder Golfplätze)" untersagt wird. Für die Feuerwehr bleibt die Nutzung der Brunnen selbstverständlich erlaubt, für Übungen ebenso wie für den Brandfall.

03.08. Jungstorch auf Ausflug

Dieser Jungstorch wurde am gestrigen Abend anscheinend plötzlich von der Dunkelheit überrascht. Jedenfalls verbrachte die Nacht nicht in seinem Nest, sondern auf dem Dach eines Einfamilienhauses in der Pretziener Straße. Dort stand er bis zur Morgendämmerung. Ob der Besuch des Vogel, der für Babyglück bekannt ist, Folgen für die Bewohner hatte, ist nicht bekannt.

02.08. Wetterrückblick auf den Juli: Tropische Hitze

Niederschlag:
Summe: 57,0 mm
31,7 mm/d am 01.07.
24,0 mm/h am 01.07.
Niederschlagstage: 11 Tage

Temperatur:
max. + 39,8 °C am 20.07.
min. + 7,4 °C am 17.07.
Mittelwert + 20,7°C

3 Wüstentage (> 35 °C)
11 Hitzetag (> 30 °C)
25 Sommertage (> 25 °C)
1 Tropennacht (Nacht > 20 Grad)

Wie bereits der Vormonat war der Juli sehr heiß. Mit 39,8 Grad wurde die 40-Grad-Marke nur ganz knapp verfehlt. Heißer Wind trocknete die Böden aus und auch in den Nächten gab es oft nur wenig Abkühlung. Wenn es wie am 21. Juli nachts nicht kühler als 20 Grad wird (hier waren es 21,7 Grad), ist das eine hohe Belastung vor allem für geschwächte Menschen.

Durch den kräftigen Regen am 1. Juli ist die Regenbilanz des Juli ausgeglichen. Das ändert nichts am insgesamt fehlenden Niederschlag. Der Grundwasserstand sinkt deshalb inzwischen wieder, pro Woche um etwa 2,5 Zentimeter.

02.07. Wetterrückblick auf den Juni: Einfach nur heiß

Getreidefeld
Niederschlag:
Summe: 16,3 mm
12,7 mm/d am 20.06.
5,5 mm/h am 20.06.
Niederschlagstage: 8 Tage

Temperatur:
max. + 35,9 °C am 18.06.
min. + 5,5 °C am 03.06.
Mittelwert + 20,7°C

3 Wüstentage (> 35 °C)
11 Hitzetag (> 30 °C)
24 Sommertage (> 25 °C)

Die Temperaturen kannten von Beginn des Monats an nur eine Richtung: aufwärts. So wurde es wieder ein sehr heißer Juni, mit Temperaturen über 35 Grad. Die Meteorologen bezeichnen Tage, die heißer als 35 Grad sind, als Wüstentage. Davon gab es gleich drei. Und auch 24 Sommertage sind nicht selbstverständlich für den Beginn des Sommers.
Der Juni wurde auch ein sehr trockener Monat. Gerade mal 16 Millimeter Regen. Damit wurde das Niederschlagsdefizit fortgesetzt, die Halbjahressumme von Januar bis Juni kam nur auf 157 Liter je Quadratmeter. Zuletzt waren die Jahre 2018 und 2015 ähnlich trocken.

27.06. Getreideernte

Mädrescher bei Elbenau
Der heiße Juni ließ die Gerste vor Elbenau reifen. Heute zog der Mähdrescher auf dem Feld seine Runden.

10.06. Aus der Geschichte der Elbenauer Feuerwehr

Zum 100. Jubiläum der Elbenauer Feuerwehr erfolgt ein kurzer Rückblick.
Vor 100 Jahren, genau war es am 28. April 1922, wurde die freiwillige Feuerwehr Elbenau gegründet. Das Feuerwehrwesen hatte da allerdings bereits eine Vorgeschichte. Zuvor gab es eine Pflichtfeuerwehr, die auf die entsprechende Schönebecker Pflichtfeuerwehr zurückgeht, die 1907 unter dem Brandmeister Alfred Tempelhof gegründet wurde, als Reaktion auf mehrere Brände, die zwischen 1901 und 1906 gewütet hatten. Nachdem Elbenau 1913 eingemeindet wurde und ein Ortsteil Schönebecks wurde, blieb die Pflichtfeuerwehr selbstständig. Bei Gründung der Freiwilligen Feuerwehr konnte diese die bereits vorhandene Technik nutzen. In den Jahren der Pflichtfeuerwehr wurden bereits gewisse Grundkenntnisse erreicht. Dennoch dauerte es bis in den Oktober 1923, bis die Freiwillige Feuerwehr Elbenau einsatzbereit ware. Insgesamt 18 Feuerwehrleute taten zu dieser Zeit ihren Dienst. Links im Bild ist das erste überlieferte Foto der Elbenauer Feuerwehr zu sehen, etwa aus den Jahren 1933/34. Darauf kann man 23 Feuerwehrkameraden zählen.
In den Bildern darunter sind zwei Fotos aus der Chronik der Feuerwehr abgebildet.

Linkes Bild: Aktive Kameraden beim Festumzug zum 50-jährigen Jubiläum 1972. (von rechts nach links): W. Griegel; H. Drexler; O. Böhmer; K. Ohle; H. Manthei; H. Schreiber; H. Thiel; W. Hanisch; W. Hinze; W. Tuch; V. Manthei; A. Manthei;
rechtes Bild: Die Wettkamfgruppe der Feuerwehr beim Kreisausscheid in Groß Rosenburg 1994 (von rechts nach links): M. Malluschke; R. Lüder; H. Bitter; H.-J. Ohle; H. Böhmer, P. Bitter
Im Bild links ist die aktuelle Besetzung der Elbenauer Feuerwehr zu sehen (einige Kameraden sind nicht auf dem Foto abgebildet). Heute sind 17 Kameraden im aktiven Dienst. beinahe so viele wie zu Beginn – jedoch mit einem wesentlich größeren Einsatzgebiet.
Auf Initiative des damaligen Branddirektors Nicolaus Wachtel wurde der erste Feuerwehrgeräteschuppen in der Randauer Straße 12 gebaut, wo heute das Gerätehaus steht.
Die ersten größeren Brände sind aus dem Jahr 1928 überliefert. Vermutlich aufgrund der neuen Technik sind diese Einsätze dokumentiert worden, um die Effektivität der neuen Technik zu unterstreichen. Bei den Bränden im August und September 1928 wurde die erste Motorspritze der Stadt Schönebeck eingesetzt, die das Löschen vereinfachte. Mit dieser neuen Technik konnte Löschwasser erstmals über eine längere Wegstrecke (ca. 150 Meter) per Schlauch gepumpt werden. Die Wasserversorgung über lange Strecken gehört auch jetzt noch zur Spezialisierung der Elbenauer Feuerwehr, nur dass die Schlauchstrecke nun mehr als einen Kilometer beträgt.
Ab 1933 fielen die Einsatzgrenzen innerhalb der Gemeinde Schönebeck, und die Freiwillige Feuerwehr Elbenau konnte nun auch zu Einsätze in anderen Ortsteilen oder den umliegenden Dörfer eingesetzt werden.
Im Zweiten Weltkrieg, als alliierte Bomber statt Magdeburg Elbenau bombardierten, führte dies zu einem mehrtägigen Einsatz. Insgesamt mussten vom 21. bis 23. Januar 27 Großbrände und 30 Kleinfeuer gelöscht werden, geht aus einem Einsatzbericht aus dieser Zeit hervor.
Nach dem Krieg fehlte es an Nachwuchs und Material. Da es auch in Schönebeck nicht anders aussah, musste sich die Elbenauer Feuerwehr mit altem Hilfsmittel wie der Handdruckspritze selbst helfen. Bis 1947 gab es wegen der gesprengten Elbbrücke auch keine schnelle Unterstützung von der andere Flussseite. Es dauerte rund zehn Jahre bis die Freiwillige Feuerwehr Elbenau auf dem Stand wie vor dem Krieg war.
Der alte kleine Feuerwehrschuppen und das an dessen Stelle im Jahr 1998 errichtete neue Gerätehaus der Elbenauer Feuerwehr.
Weitere wichtigen Daten bis zur Wende waren die Gründung des Jugendzuges 1967 und die Integration in die Wehrleitung Schönebecks 1973. Nach 1990 änderte sich die Bezeichnung der einzelnen freiwilligen Feuerwehren in Ortsfeuerwehr. 1998 wurde nach neunmonatiger Bauzeit das neue, langersehnte Feuerwehrgerätehaus eingeweiht.
(... wird fortgesetzt)

10.06. Die Festwiese wird vorbereitet

Festwiese an der Liesekuhle
Ein Blick auf die Festwiese an der Liesekuhle. Sie ist gemäht, aber sieht noch leer aus. Der Aufbau für das morgige Fest beginnt aber: gerade wird der Bierwagen aufgestellt. Es braucht bei dem zu erwartenden warmen Wetter also niemand zu dürsten. Alles weitere folgt im Lauf des Tages, damit es dann morgen ein schönes Fest werden kann.

Das Programm am Sonnabend:

ab 11 Uhr 
 
Vorstellung der Jugendfeuerwehr,
Kinderfreizeit und Hüpfburg
ab 11 Uhr Gulaschkanonen, Getränke- und Grillstand
ab 15 Uhr:  Traditionsgruppe der Feuerwehr
Kinderfest
Kaffee und Kuchenbasar
ab 19 Uhr:  Disco und Tanz, mit DJ René und zwei Livebands

02.06. Wetterrückblick auf den Mai: Heißheilige

Niederschlag:
Summe: 54,2 mm
22,7 mm/d am 20.05.
15,7 mm/h am 20.05.
Niederschlagstage: 13 Tage

Temperatur:
max. + 30,4 °C am 19.05.
min. + 2,8 °C am 09.05.
Mittelwert + 16,4°CC

1 Hitzetag (> 30 °C)
8 Sommertage (> 25 °C)

Die Temperaturen erreichten vor allem in der ersten Hälfte des Monats schon sommerliche Werte. In den klaren Nächten wurde es aber immer wieder recht kalt. Am 9. Mai gab es sogar leichten Rauhreif. Die Eisheiligen fielen in diesem Jahr aus, an St. Mamertus, dem ersten der Eisheiligen, zeigte das Thermometer sogar fast 30 Grad. Auch der Durchschnittswert von 16,4 °C ist sehr warm.

In der zweiten Monatshälfte gab es einen Wetterumschwung. Es wurde feuchter und die Temperaturen fielen um den 20. Mai deutlich. In dieser Zeit fiel auch der meiste Regen. So reichlich, dass der Mai am Ende einen normalen Niederschlagswert aufwies.

31.05. Vorbereitungen für das Kinderfest: Helfer dringend gesucht

Kinderfest Elbenau
Gestern trafen sich einige Elbenauerinnen mit Feuerwehr und Feuwehr-Förderverein, um das Kinderfest am 11. Juni vorzubereiten. Allerdings war Sabine Krause vom Bürger- und Kulturverein über eine "schwache Resonanz" enttäuscht. Sie würde sich über etwas mehr Beteiligung freuen. Immer noch gesucht sind vor allem helfende Hände bei der Durchführung des Festes, vor allem bei der Standbetreuung für all die lustigen Spiele, die bald auf der Liste standen. Rollerrennen, Sackhüpfen, Erbsen-Weitspucken, Büchsenwerfen (und noch einige mehr). "Es geht nicht um das Vorbereiten", sagte Sabine Krause, die selbst als Kindergärtnerin voll im Stoff steht, was Kinderspiele betrifft. "Wir bringen alles mit, was gebraucht wird. Aber wir brauchen dringend noch Leute an den einzelnen Ständen." – Damit es wieder so schön und lustig wie bei vorangegangenen Festen (Foto aus einem der Vorjahre) wird. Wer am 11.06. noch mithelfen möchte, solle sich bitte telefonisch bei Sabine Krause melden (Tel. 03928/4899740 oder 0176/1429537).
Außerdem erinnerte sie auch an das Backen von Kuchen für das Feuerwehrfest. "Eigentlich kann man sich auf die Elbenauer verlassen", sagte sie. Wer ihr und den anderen Frauen aus der Vorbereitungs-Runde ein wenig die Sorge nehmen will, an einem leeren Kuchenbuffeet zu stehen, kann aber kurz Bescheid geben, dass er oder sie am 11.06. einen Kuchen vorbei bringen werden. Aber das sagte sie nicht ausdrücklich, denn, siehe oben, das mit dem Kuchen hat bisher immer funktioniert.

27.05. Tödlicher Motorradunfall am Himmelfahrtsabend

Motorradunfall Motorradunfall
Markierungen auf der Fahrbahn, eine verhängnisvoll gerade auf einen Baum hin führende Spur und rote Markierungen im Gras mit den Umrissen eines Menschen und eines Motorrades sind Zeichen für einen schweren Unfall nahe Elbenau: Der gestrige Himmelfahrtstag endete für einen 19jährigen Motorradfahrer tragisch. Am Donnerstag Abend kam er auf der Straße von Elbenau nach Calenberge, kurz vor der Alten Elbe, in der Linkskurve mit seiner Maschine nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte dort gegen einen Baum. Nach Angaben der Polizei wurde der junge Mann dabei so schwer verletzt, dass er noch vor dem Eintreffen des Notarztes verstarb. Warum genau der 19-Jährige von der Fahrbahn abkam, wird derzeit ermittelt. Am Unfallort erinnern Blumen an den Verunglückten.

22.05. Einladung zum großen Feuerwehrfest

Einladung Feuerwehrfest
Eine herzliche Einladung zum 11. Juni nach Elbenau!
Am Sonnabend in drei Wochen ist es soweit: das 100. Jubiläum der Elbenauer Feuerwehr wird gefeiert! Die Flyer mit der Einladung sind gedruckt und fertig zum verteilen. Wer den Flyer vorher schon haben möchte, klickt auf das nebenstehende Bild.
"Wir werden ein schönes Fest feiern, das zugleich ein Dorffest wird", sagte der Vorsitzende des Feuerwehrfördervereins, Christian Werner. Die sehr aktiven Vereinsmitglieder haben ein schönes Programm auf die Beine gestellt. Am Vormittag stellt sich die Jugendfeuerwehr vor, für die kleinen Besucher wird eine Hüpfburg aufgebaut. Mittagessen wird es aus der Gulaschkanone geben. Am Nachmittag gibt es ein buntes Kinderfest. Für Spaß für groß und klein wird die Traditionsgruppe der Feuerwehr sorgen, die es mit vielen Schwierigkeiten und alter Technik schaffen muss, einen Brand zu löschen. Abends ab 19 Uhr gibt es Tanz und Disco, mit Live-Rockband und DJ.

16.05. Mondfinsternis über dem Elbedeich

Mondfinsternis über dem Elbedeich
Die Frühaufsteher konnten gestern früh eine Mondfinsternis erleben. Allerdings bedeutete "früh" wirklich sehr zeitig. Um 4:29 Uhr wurde der Schatten der Erde auf der Mondscheibe sichtbar. Um 5:28 Uhr wurde die vollständige Verfinsterung erreicht. Da war das himmlische Schauspiel aber hierzulande schon nicht mehr sichtbar, weil der Mond bereits 5:20 Uhr unterging. Sozusagen mit verfinsterter Miene. Die Finsternis fand diesmal kurz vor Sonnenaufgang statt. Deshalb überstrahlte die beginnende Morgendämmerung den Mond, der sonst während der totalen Verfinsteung düster kupferrot geleuchtet hätte. Das Foto zeigt den fast vollständig verfinsterten Mond von Elbenau aus gesehen über dem Elbedeich und den Windrädern bei Biere.

13.05. Jahreshauptversammlung der Elbenauer Feuerwehr

Jahreshauptversammlung der Elbenauer Feuerwehr
Feuerwehrversammlung in Elbenau. Im Präsidium: Jugendfeuerwehrwart
Christian Werner, Stadtwehrleiter Daniel Schürmann, Wehrleiter Ronald
Mühlsiegel, Oberbürgermeister Bert Knoblauch und Dezernent Guido
Schmidt (von links nach rechts) 
Die Jahreshauptversammlung der Feuerwehr ist immer ein Blick zurück auf das vergangene Dienstjahr. Diesmal fand sie sehr spät statt, weil Anfang des Jahres noch strengere Corona-Bestimmungen galten. Dennoch waren den Kameradinnen und Kameraden einige der Einsätze präsent, an die Wehrleiter Ronald Mühlsiegel erinnerte. "Mit unserem Schlauchwagen unterstützten wir die Kameraden aus Gommern, als zwischen Gommern und Vehlitz 55 Hektar Getreide brannten", sagte er, "Ein wirklich großer Brand und ich habe wirklich das erste Mal erlebt, dass nicht einer einfach nur am Auto stand".
Im Jahr 2021 gab es insgesamt 23 Einsätze. Darunter 18 Brandeinsätze (2 Waldbrände, 2 Großbrände, 1 Mittelbrand, 2 Kleinbrände, 2 Grasnarbenbrände und neunmal fuhr die Feuerwehr zu ausgelösten Brandmeldeanlagen). Weiterhin gab es fünf technische Hilfeleistungen, darunter fallen die Beseitigung von Sturmschäden oder das Abstumpfen von Ölspuren.
Die Elbenauer Feuerwehr hat insgesamt 39 Mitglieder. Darunter 14 Mitglieder der Jugendfeuerwehr, 6 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung und 2 Kameradinnen im Innendienst. Die wohl wichtigste Zahl ist aber wohl die der aktiven Einsatzabteilung: dort gibt es 17 Kameradinnen und Kameraden. "Für eine volle Besetzung nach den geltenden Einsatzrichtlinien fehlen uns 8 Kameraden", sagte Mühlsiegel, "wir werden aber immer mit alarmiert bzw. im Gegenzug von anderen Wehren unterstützt." Auch auf den hohen Ausbildungsstand der Feuerwehrleute wies der Wehrleiter hin, der trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie gehalten werden konnte. Immerhin 34 der sonst geforderten 40 Ausbildungsstunden wurden absolviert. Dabei gab es auch auf Kreisebene absolvierte Lehrgänge wie den Funklehrgang (Kameradin Düring und Kamerad Bodenburg) und Atemschutzgerätelehrgänge (Kameradin Düring).

Feuerwehrkameraden dringend gesucht

Den Bericht nahm Ronald Mühlsiegel zum Anlass, zum wiederholten Mal an die knappe Besetzung zu erinnern. "Durch die gegenseitige Hilfe kommen wir zwar über die Runden", sagte er, "aber wir brauchen dringen noch ein paar neue Mitglieder. Wie es gehen kann, wenn kaum noch jemand nachkommt, haben wir in Frohse und Plötzky gesehen". Sein Blick ging dabei auch in Richtung Elbenaus Nachbarort: Grünewalde: "Es wäre schön, wenn es auch von dort Feuerwehrkameraden geben würde. Denn Grünewalde gehört ja ebenso wie Elbenau zu unserem Einsatzgebiet". Wem von dort der Weg zu weit ist, kann aber auch zur Feuerwehr Tischlerstraße gehen, fügte er hinzu, aber die kleinen Feuerwehren haben auch ihre eigenen Vorteile.
Immerhin gab es im vergangenen Jahr auch einen Kameraden, der als "Quereinsteiger" Mitglied der Feuerwehr wurde (also ohne schon als Jugendlicher in der Jugendfeuerwehr gewesen zu sein). Und auch jemand, der gerade hier in Elbenau ein Haus kaufte und mit seiner Familie nach Elbenau zog, zeigte Interesse daran, in die Feuerwehr einzutreten. Dazu kamen auch zwei Mitglieder die von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung wechselten. Das sind Zeichen für eine Zukunft der Feuerwehr, aber immer noch gilt die Einladung, "" einfach freitags mal vorbeikommen und schauen, ob die Gemeinschaft von technisch interessierten und hilfsbereiten Menschen etwas für einen selbst etwas wäre.

Aktive Jugendfeuerwehr

Jugendfeuerwehrwart Christian Werner berichtete über die Arbeit der Jugendfeuerwehr, die im vergangenen Jahr ebenfalls durch die Corona-Pandemie beeinträchtigt wurde. "Wir kamen auf 10 Ausbildungsstunden, 2 Wettbewerbs-, 2 Spiel- und 3 Sportabende", informierte er. Die Zahl der Mitglieder ging im Jahr 2021 von 14 auf 10 zurück. Zwei dieser Rückgänge beruhen auf einen Wechsel von der Jugendfeuerwehr zur Einsatzabteilung, was zugleich eine sehr schöne Nachricht ist.
Die jungen Elbenauer Feuerwehrleute bereiten sich in diesem Jahr auf kommende Wettkämpfe und Veranstaltungen vor, so zum Beispiel den zum "Löschangriff nass" im September in Ranies und das gemeinsame Zeltlager aller Jugendfeuerwehren des Altkreises Schönebeck im Juli und einen Orientierungslauf.

Grüße der Gäste

Schönebecks Oberbürgermeister Bert Knoblauch dankte den Elbenauer Kameradinnen und Kameraden für ihren freiwilligen Einsatz. "Wir haben in Schönebeck eine gute Feuerwehr", sagte er aus seiner Sicht als gemeinsamer Träger aller Feuerwehren der Stadt, "wir sind zusammengewachsen. Und wir fahren gut mit diesem Zusammenhalt – der nicht selbstverständlich ist". Als er sagte, "Gerade bei Einsätzen am Tag merken wir, wie sehr es auf jede Kameradin, auf jeden Kameraden ankommt", da spielte auch in seinem Grußwort die angespannte Personalsituation der Feuerwehren eine Rolle. Er brachte die gute Nachricht mit, dass ein großer Posten an Schutzkleidung am Stück beschafft wird statt wie in den Vorjahren stückweise. Dezernent Guido Schmidt konnte einige Technikreparaturen (wie der vom Wehrleiter angemahnte defekte Lichtmast des Feuerwehrautos) bereits beauftragt sind.
Daniel Schürmann, der selbst in Elbenau wohnt, kam in seiner Eigenschaft als Stadtwehrleiter. "17 Kameraden in der Einsatzabteilung hört sich gut an", sagte er, gab aber an die Elbenauer gerichtet den Rat "Elbenau muss endlich aufwachen, wir brauchen hier mehr Leute in der Feuerwehr".
Aus dem Stadtrat kamen die beiden Elbenauer Holger Goldschmidt und Thoralf Winkler. Goldschmidt sagte, "wir brauchen Euch tatsächlich", ihm war es aber auch wichtig, neben den Kameraden auch den Familien zu danken, "die Euch den Rücken freihalten". Winkler schloss sich dem Dank an und kündigte wie in den Vorjahren eine Spende für die Jugendfeuerwehr an. Übrigens fehlten die anderen Fraktionen des Stadtrates nicht unentschuldigt, informierte der Wehrleiter, vielmehr werden diese erst zum offiziellen Festakt zum 100. Jubiläum eingeladen.

Beförderungen und Ehrungen

Sabrina Werner und Dana Düring, die im Jahr 2020 neu in die Feuerwehr kamen und ihren Grundlehrgang absolvierten (elbenau.de berichtete) wurden zur Feuerwehrfrau befördert. Christopher Sperling wurde zum Hauptfeuerwehrmann udn Marco Richter und Ronny Mühlsiegel zum Hauptlöschmeister befördert. Eine Ehrennadel bekamen Johannes Seering für seine 10jährige und Hans-Jürgen Ohle für seine 50jährige Mitgliedschaft in der Elbenauer Feuerwehr. Dieses goldene Jubiläum war für Hans-Jürgen Ohle zugleich auch der Abschied vom aktiven Dienst und der Übergang in die Altersabteilung. Dafür wünschten ihm alle viel Glück. Christian Werner, Marcel Ohle und Torsten Pötsch wurden für ihre Arbeit mit der Jugendfeuerwehr belobigt. Neben dem normalen Dienst leiten sie jede Woche auch noch die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen.
Kamerad*innen der Elbenauer Feuerwehr
Dezernent Guido Schmidt (links) und der Oberbürgermeister von Schönebeck, Bert Knoblauch (rechts) gratulieren den beförderten, ausgezeichneten und belobigten Kameradinnen und Kameraden der Elbenauer Feuerwehr. Von links nach rechts: Wehrleiter Ronald Mühlsiegel, Torsten Pötsch, Ronny Mühlsiegel, Christopher Sperling, Marcel Ohle, Sabrina Werner, Marco Richter, Dana Düring, Hans-Jürgen Ohle, Christian Werner, Johannes Seering.
 

Feuerwehrfest zum 100. Jubiläum

Diie Feuerwehr lädt in vier Wochen, am Sonnabend, dem 11. Juni, zum Feuerwehrfest zum 100. Jubiläum der Elbenauer Feuerwehr ein. "Das wird zugleich ein schönes Dorffest werden", sagte Christian Werner in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Fördervereins. Auf der heutigen Versammlung wurden die ersten Flyer vorgestellt, die in den nächsten Tagen als Werbung für das Fest verteilt werden sollen (elbenau.de wird dazu in einem extra Beitrag informieren).
Offiziell wird das Jubiläum mit einem Festakt am 7. Oktober begangen werden, informierte Ronald Mühlsiegel.

08.05. Andacht im frühlingsgrünen Wald

Andacht im Friedwald
Eine Andacht im Friedwald zu einer Zeit, in der der Wald am schönsten ist: im Frühling, wenn die Blätter der Laubbäume sich bereits frisch und grün entfaltet haben und die Vögel ihr Konzert anstimmen. Musikalisch umrahmt wurde sie von den Börde-Akkordis unter Leitung von Constance Jessen. Leonard Cohens "Halleluja" stand am Beginn. "Was gibt es schöneres als an einem solche schönen Tag ein Halleluja zu hören", sagte Pfarrer Johannes Beyer, "in einem solch schönen Wald – der aber auch schon so viele Tränen gesehen hat". So ging es in seiner Andacht auch darum, ob es jemanden gibt, der auf uns Menschen schaut. "Jeder, der sich auf die Suche macht, ist auf dem richtigen Weg. Manch einer geht dazu in die Kirche, andere in die Natur. Man kann auf der Wiese liegen und in den Himmel schauen oder im Friedwald sein, wo die Sonne durch die Baumkronen scheint."
Nach dem Lied "The Sound of Silence" bat Pfarrer Beyer um einen Moment der Stille, um innezuhalten und an verstorbene Angehörige und Freunde zu denken. Nach einer Weile wehte ein Luftzug über die Waldlichtung. So als sei es ein Zeichen, eine Antwort.
Auch weitere Musikstücke hatten auf irgendeine Art mit dem Andenken zu tun, oder auch mit verlorener Liebe. So wie Scarborough Fair oder I'm Sailing. Und zum Schluß gab es eine leise Version von Over the Rainbow, gespielt auf der Ukulele und von Akkordeonisten leise begleitet.
"Wir hatten uns in den Vorjahren immer im September hier im Friedwald getroffen", sagte Johannes Beyer am Ende der Andacht, "aber ich finde den Frühling viel schöner dafür. Wir werden mal mit den Leuten vom Friedwald reden, ob wir im nächsten Jahr auch wieder im Mai hier zusammenkommen."
Andacht im Friedwald Andacht im Friedwald

07.05. Mit dem Schiff zum Sieg

Schon zum vierten Mal luden die Mitglieder des Kollektiv Elbenau befreundete Fußballfans ein, um mit der Marco Polo von Schönebeck aus zum letzten Heimspiel ihres FCM zu fahren.
Fan-Aufstellung am Elbufer
Schönebeck schlief zum großen Teil noch, als das Schiff ablegte. Darauf 90 gut gelaunte Fußballfans, vom Kind bis zum alten Herren. Mit dabei: ihre Schals, die im "Block U" des Stadions Pflicht sind. Mit diesen und mit lauten Rufen wie "Einmal blau-weiß, immer blau-weiß" begrüßten sie Spaziergänger am Ufer.
Schiffsfahrt zum letzten Heimspiel Schiffsfahrt zum letzten Heimspiel

Unterwegs wartete am Elbufer ein lebendiges Schaubild mit viel Nebel: Symbolisch beendet der Sensenmann die dritte Liga und startet in die zweite Liga. Und an Bord sorgte "Tumultus" aus Magdeburg für gute Stimmung.
Schiffsfahrt zum letzten Heimspiel Schiffsfahrt zum letzten Heimspiel

In Magdeburg ließen die Fans blau-weiße Ballons in den Magdeburger Himmel steigen. Angekommen an der Anlegestelle unterhalb der Magdeburger Sternbrücke gab es eine Aufstellung mit blau-weißem Farbnebel. Der Fan-Nachwuchs ist dabei ganz vorn mit dabei – bei der Aufstellung am Elbufer und später im Stadion. Anschließend ging es gemeinsam mit tausenden anderen Fans zum Heinz-Krügel-Stadion. Der 1. FCM spielte dort gegen den TSV 1860 München und belohnte seine Fans mit einem klaren 4:0-Sieg.
Schiffsfahrt zum letzten Heimspiel Schiffsfahrt zum letzten Heimspiel

05.05. Einladung zur Friedwaldandacht

Friedwald Elbenau
Am Sonntag dem 8. Mai um 15 Uhr findet im Friedwald Elbenau eine Waldandacht statt. Pfarrer Johannes Beyer hatte gemeinsam mit den Mitarbeitern des Friedwaldes die Idee, diesen schönen Platz im Friedwald Elbenau auch mal außerhalb der Beisetzungen für eine Andacht in der grünen Natur zu nutzen. "Ich kann mir vorstellen, dass wir das jedes Jahr im Frühjahr machen", sagte er. Dann wäre das am Sonntag eine Premiere. Eine herzliche Einladung nach Elbenau in den Friedwald.
Ein kleiner Hinweis: die Zahl der Bänke unter dem Zeltdach des Andachtsplatzes ist nicht allzugroß. Es kann also nicht schaden, eine kleine Picknickdecke einzupacken, falls nur noch auf dem Grasboden des Waldes Platz sein sollte.

05.05. Wetterrückblick auf den April: Erst Aprilwetter, dann warm

Niederschlag:
Summe: 23,3 mm
6,2 mm/d am 07.04.
5,6 mm/h am 07.04.
Niederschlagstage: 14 Tage

Temperatur:
max. + 23,4 °C am 13.04.
min. - 6,7 °C am 03.04.
Mittelwert + 9,1 °C

Der April begann mit dem sprichwörtlichen Aprilwetter, mit Kälte und Regen. Am 3. April gab es starken Nachtfrost, bei dem einiges an Blüten erfor. In der zweiten Monatshälfte, ab Ostern war es damit vorbei. Zwar gab es auch vorher schon schöne Tage, aber ab der Osterwoche setzte sich ein Hochdruckgebiet durch, es gab blauen Himmel, viel Sonne und Wärme.

28.04. Projekt Alte Elbe – wie geht es weiter?

Projektvorstellung des BUND an der Alten Elbe
Die Idee zur Revitalisierung der Alten Elbe und erste Vorschläge für ein derartiges Projekt gibt es bereits seit mehr als 10 Jahren. Auch hier auf elbenau.de wurde immer mal wieder darüber berichtet. Zuletzt hatten sich vor einigen Jahre die Städte Magdeburg und Schönebeck und der Salzlandkreis gemeinsam zur Unterstützung dieses Naturschutzvorhabens bekannt. Heute lud der BUND an die Alte Elbe ein, um genau dort den Fortschritt des Vorhabens zu erläutern, wo mit der Umsetzung des Vorhabens begonnen werden wird. Etwa 15 Interessierte aus den ostelbischen Dörfern an der Alten Elbe, aus Elbenau, Randau und Pechau kamen zur Projektvorstellung.
Zunächst gab Christian Kunz einen Rückblick auf die ersten Pläne, nach denen der komplette Verlauf des Altarms entschlammt werden sollte. Das Konzept des BUND wurde in einer ersten Voruntersuchung geprüft. Dabei stellte sich heraus, dass es nur schrittweise realisert werden kann. Es wird auch auf den zuvor geplanten Verbleib des Schlamms in höher gelegenen Teilflächen der Alten Elbe verzichtet. Stattdessen soll der Schlamm entsorgt werden.
Warum müssen wir als Gesellschaft eigentlich derartige Vorhaben unterstützen? Auch darauf ging Christian Kunz ein: "Die Alte Elbe wurde zugunsten des Hochwasserschutzes durch den Bau des Haberlanddamms und des Elbe-Umflutkanals vom Wasserzufluss und dem natürlichen Wechsel zwischen Hoch- und Niedrigwasser abgeschnitten. Der Hochwasserschutz ist ein gewollter Vorteil, ein menschengemachter Eingriff in die Flussentwicklung. Deshalb müssen aber negative Wirkungen auf die Natur ebenso durch uns ausgeglichen werden." Begründet wird dies unter anderem durch den Schutz bedrohter Arten, deren Lebensraum durch die Verlandung nach und nach verloren geht. "Eine der Zielarten ist die Rotbauchunke", sagte Kunz, und wie als Bestätigung war das dumpfe "Uuuuuhlu" der Kröten an der Alten Elbe zu hören. Es gibt sie also noch.
Es gibt auch Änderungen am geplanten Umfang "Die Voruntersuchung hat ergeben, dass sich in Folge der Verlandung bereits neue Biotope gebildet haben, die auch nicht einnfach beseitigt werden dürfen", erklärten die BUND-Mitarbeiter. Nun soll nur noch an einigen Stellen eine Entschlammung durchgeführt werden, an anderen Stellen die Verlandung unbeeinflusst bleiben. Vereinfacht gesagt: Dort wo noch Wasser vorhanden ist, soll die Wassertiefe durch Entfernung des Schlamms erhöht und die Alte Elbe als Gewässer wiederbelebt werden. Das ist unter anderem kurz vor dem Haberlanddamm der Fall und dort, wo der Waldweg gleich hinter Elbenau (n Richtung Plötzky gesehen links am Waldrand entlang) auf die Alte Elbe stößt. Dort sollen die Arbeiten tatsächlich bereits in diesem Jahr beginnen. Für spätere Teile des Projektes (in der Karte unte links die Maßnahme 4 hat Kunz zwar noch keinen Zeitplan, aber schon eine hoffnungsvolle Vorstellung: "ich kann mir vorstellen, dass man auf diesem Teil der Alten Elbe (Anm.: zwischen der Kreisgrenze und Pechau) später wieder mit kleinen Boten fahren kann". Dabei handelt es sich um Abschnitte der Alten Elbe, in denen sich auch jetzt noch nennenswerte Wassermengen befinden.
Projektvorstellung des BUND an der Alten Elbe
Christian Kunz (links) und Ralf Meyer vom BUND Sachsen-Anhalt
erläutern die geplanten Arbeiten.  
Kunz stellte technische Möglichkeiten zur Umsetzung des Vorhabens vor. Wahrscheinlich wird nach Entfernung der im Altarm wachsenden Pflanzen (inzwischen auch schon Bäume) ein Schwimmbagger eingesetzt werden. "Dieser benötigt erst einmal etas hineingepumptes Startwasser. Anschließend wird er in dem bereits au^sgebaggerten Wasser schwimmen können", sagte Kunz, "in der Nähe von Torgau wurde so etwas bereits umgesetzt". Der Schlamm soll dann in einer Zentrifuge in Sand und organische Bestandteile getrennt werden. Die Schwermetalle, die im Sediment der Alten Elbe vorhanden sind (Rückstände aus dem Bergbau im Oberlauf der Elbe seit 1500) sind an die organischen Stoffe gebunden, so vermindert sich die zu entsorgende Menge.
Vor Ort, am rechten Ufer der Alten Elbe unterhalb des Haberlanddammes erläuterte Ralf Meyer Hintergründe der Arbeiten. Einer betraf die Kosten. "Wir befinden uns bereits an der oberen Grenze dessen, was über das Förderprogramm ELER gefördert werden kann, 750.000 EUR". Und das war noch vor den starken Kostenanstiegen. Jetzt müssen die BUND-Leute mal sehen, wie weit sie kommen. Fest steht aber, dass die ersten Arbeit noch in diesem Herbst starten sollen. "Auch die Kampfmittelsuche mussten wir ncoh nachträglich mit einplanen", sagte Meyer. "bei einer ersten Erkundung wurden metallische Gegenstände angezeigt – Wir wissen aber nicht, ob das rostige Fahrräder oder Munitionsreste sind."
Bei einem kurzen Spaziergang über die Wiese, zum Ort der zweiten geplanten Maßnahme, wurde erklärt, dass die zwischenzeitlichen Verlandungen an einigen Stellen und auch die für Forstwege eingezogenen Dämme eine positive Wirkung haben: "Diese halten das Wasser zurück. Sonst hätten wir hier im oberen Teil der Alten Elbe gar kein Wasser mehr drin."
Auf einen immer mal wieder geäußerten Einwand, die Ausbaggerung würde im Hochwasserfall dazu führen, dass Wasser vom Umflutkanal durch die Kiesschichten durchdrückt, hat Christian Kunz eine eindeutige Antwort: "Das ist Unsinn. Die abdichtende Wirkung an der Gewässersohle hat der Schlamm nur gegen Wasser von oben. Würde Wasser von unten her, aus Richtung Grundwasser, auf den Grund der Alten Elbe drücken, dann würde das der abgelagerten Schlamm auch jetzt nicht verhindern, das Grundwasser würde auch jetzt schon nach oben drücken und in die Alte Elbe fließen." Das ist aber bisher nicht passiert.
Eine Frage kam von einem Elbenauer; "könnte man nicht auch bei Mittelwasser der Elbe, wenn das Wasser schon bis an das Wehr steht, einige Platten ziehen und zumindest dann etwas Wasser in die Alte Elbe fließen lassen?". Das hatte der BUND auch bereits prüfen lassen, jedoch gab es mehrere Hinderungsgründe. Eines davon ist die bisherige landwirtschaftliche Nutzung im Umflutgebiet, "Da könntese Schadenersatzansprüche von Landwirten geben", sagte Kunz. Ein anderes liegt in der Funktion des Pretziener Wehrs begründet. Denn anders als viele annehmen, dient es nicht dem Hochwasserschutz, sondern möglichst hoher Wasserstände in der Elbe bei Magdeburg. Es soll dafür sorgen, daß das Wasser nur in der Elbe und nicht durch den Umflutkanal fließt. "Da würde es Widerstand aus dem Wasserstraßenamt geben".

Auf den untenstehenden Karten ist der geplante Fortschritt der Arbeiten eingetragen. In der linken Karte geht es zunächst um eine Priorisierung der Vorhaben. Aufgrund der Wichtigkeit für den Erhalt bedrohter Arten wird zuerst mit den Maßnahmen 1 bis begonnen, zwischen Haberlandbrücke und Elbenau (rotes Kästchen). Maßnahme 4, der Breich ab der Kreisgrenze zwischen Elbenau und Calenberge und bis nach Randau (grünes Kästchen) wird erst später in Angriff genommen. Und das letzte Stück der Alten Elbe, zwischen den ehemaligen Apfelplantagen hinter Pechau und der Mündung der Alten Elbe in die Stromelbe (gelbes Kästchen) kommt dann "irgendwann".
Auf der rechten Karte sind die zuerst beginnenden Vorhaben eingetragen. An den grünen Punkten wird noch in diesem Jahr mit der Entschlammung begonnne. An den grünen Kreisen wird es Voruntersuchungen geben.
Karte 1 zum Naturschutzvorhaben an der Alten Elbe Karte 2 zum Naturschutzvorhaben an der Alten Elbe

27.04. Hofflohmarkt in Pechau

Die Leute vom Kulturverein unseres übernächsten Nachbardorfes haben über den Hofflohmarkt in Pechau informiert und baten darum, diese Info weiterzugeben. Der Bitte komme ich gern nach.
Der Hofflohmarkt findet dort alle zwei Jahre am ersten Sonntag im Mai statt (und so auch wieder in diesem Jahr). Am 1. Mai öffnen alle, die alten oder nicht ganz so alten Kram und Krempel loswerden wollen, ihre Hoftore.
Bei der Gelegenheit mal in die Runde gefragt: wäre das nicht auch mal was für Elbenau?

23.04. Einladung zum Informationstermin zur Alten Elbe

Schon vor längerer Zeit hatte der BUND Sachsen-Anhalt ein Projekt zur Renaturierung der stark verlandeten Alten Elbe angestoßen und auch für einen ersten Abschnitt schon Fördergelder bekommen. Dann war es einige Zeit ruhig um das Projekt. Nun lädt Christian Kunz, Landesgeschäftsführer des BUND, zu einem Informationstermin an die Alte Elbe ein, um über den weiteren Fortschritt zu informieren. Am Donnerstag dem 28. April um 18 Uhr. Treffpunkt: Am Damm bzw. an der Deichüberfahrt an der Haberlandbrücke (Google-Maps). Christian Kunz schrieb:
"Rückfragen interessierter und ungeduldiger Bürger, wie es nun weitergeht an der Dornburger Alten Elbe erreichen uns regelmäßig. Wir wollen nach 2 Jahren in der Pandemie nun die Möglichkeit nutzen und Ihnen die Möglichkeit geben, uns ihre Fragen zu stellen und diese beantwortet zu bekommen.
Bereits in den vergangenen Jahren haben wir bei Infoveranstaltungen auf die komplexe Gemengelage hingewiesen, die ein Projekt dieser räumlichen und finanziellen Größenordnung mit sich bringt. Zumindest im Bereich Elbenau stehen nun erste sichtbare Maßnahmen bevor. Diese und den steinigen Weg dorthin wollen wir ihnen darstellen.
Wir freuen uns daher, sie am Haberlanddamm zu treffen und sind auf ihre Fragen und die Diskussionen gespannt."

21.04. Kleine Schweinerei

Frischling im Kleintiergehege
Wer dieser Tage am Kleintiergehege von Franziska Thiel vorbeikommt, wird sich über ein Tier freuen können, das gemeinhin nicht als Haustier gehalten wird. Ein kleiner Frischling läuft dort zwischen Pferden, Schafen und Hühnern herum. Wie kam der Frischling nach Elbenau? Dazu sagte Franziska Thiel, "den Frischling hatte vor drei Wochen jemand gefunden. Und hatte dann herumgefragt, wo man denn so einen Frischling abgeben kann. Ich habe dann 'naja, wenn ihn sonst keiner will' gesagt, und nun habe ich ihn hier".
Zu der Zeit war das Schweinchen noch viel kleiner als jetzt, nur ein Kilo schwer. Anfangs wurde der Frischling, ein kleines Mädchen übrigens, mit Milch aus der Flasche aufgezogen. Inzwischen der Frischling schon größer und darf auch mal raus. Er kommt aktuell aber abends immer wieder mit nach Hause. Wenn das kleine Schweinchen aber im Tiergehege ist, dann ist es sehr neugierig auf alles. Es freut es sich, dort zusammen mit den Hühnern auf dem Misthaufen zu sein, den Rüssel tief in der weichen Erde vergraben. Oder bei den Pferden herumzurennen, die ebenso neugierig von oben auf das kleine Ferkel hinabschauen wie dieses hinauf. "Ich werde nun erst mal schauen, wie es wird, wenn der Frischling größer wird. Vielleicht muss ihn irgendwann wieder abgeben", sagte Franziska Thiel. Aber jetzt gibt es erst mal eine glückliche Tierkindheit in Elbenau.

18.04. Schönebecker Christen auf dem Weg nach Elbenau

Kaffeetrinken im Kirchgarten

Ostermontag in der Kirche Elbenau
Am Ostermontag lud die Schönebecker Kirchgemeinde St. Jakobi (zu der auch Elbenau gehört) zur Wanderung auf dem Emmausweg ein. Damit soll an den Weg erinnert werden, den der auferstandene Jesus nahe des biblischen Jerusalem ging. Die Schönebecker führte die Wanderung am Nachtigallenstieg entlang durch die grünende Natur nach Elbenau. Dort gab es eine musikalische Andacht (begleitet von Carsten Miseler, Birgit Beyer und Samuel Golling). Und dann ging es ab in den Kirchgarten, wo in der Nachmittagssonne Kaffee und Kuchen warteten.
Ostermontag in der Kirche Elbenau Ostermontag in der Kirche Elbenau Ostermontag in der Kirche Elbenau Ostermontag in der Kirche Elbenau Ostermontag in der Kirche Elbenau Ostermontag in der Kirche Elbenau

16.04. Elbenauer Osterfeuer: Mit Freunden zusammen bis in die Nacht

Osterfeuer
Schon vom Morgen an kamen die Elbenauer, um Brennmaterial für ihr Osterfeuer aufzustapeln. Bereits zum Mittag hatte der Haufen eine ansehnliche Größe erreicht. Am frühen Abend waren die Grills und der Getränkestand aufgebaut. Schon vor dem Entzünden des Feuers gab es aromatische Rauchwolken von den beiden Grills. Die ersten Besucher kamen, bald wurden es mehr. Geschätzt zwischen 250 und 300 werden es am Ende gewesen sein, die aus Elbenau, Grünewalde und Schönebeck kamen. Einige kamen sogar von noch weiter her nach Elbenau, um zu Ostern Verwandte und Freunde zu besuchen und dabei auch abends zum Osterfeuer zu gehen.
Am Elbenauer Osterfeuer Am Elbenauer Osterfeuer Am Elbenauer Osterfeuer Am Elbenauer Osterfeuer

Kurz vor Sonnenuntergang wurde das Feuer entzündet, das nach einer kurzen hoch aufsteigenden Rauchwolke hell brannte. Der Abend war warm, so standen anfangs die meisten noch weitab vom Feuer. Erst nach und nach rückten alle näher an die Wärme.
Am Elbenauer Osterfeuer Am Elbenauer Osterfeuer Am Elbenauer Osterfeuer Am Elbenauer Osterfeuer

Auch die Kinder hatten ihren Spaß. Sie holten Holz – aber nicht für das Feuer, sondern um eine Brücke über den Graben zu bauen (nicht dass jemand hier einen Biberdamm vermutet).
Am Elbenauer Osterfeuer Am Elbenauer Osterfeuer Am Elbenauer Osterfeuer Am Elbenauer Osterfeuer

Ostern hat bekanntlich etwas mit dem Vollmond zu tun: Ostersonntag ist immer der Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Und dieser schob sich genau zu Sonnenuntergang langsam über den Horizont und schien mit seinem milden Licht ins Blau der Nacht.
Am Elbenauer Osterfeuer Am Elbenauer Osterfeuer Am Elbenauer Osterfeuer Am Elbenauer Osterfeuer

Bis in die Nacht hinein war noch der Getränkestand besetzt – und wurde auch gut in Anspruch genommen. Die Feuerwehr in ihrer hitzeabweisenden Kleidung schob die Glut zusammen, die letzten Besucher rückten näher ans Feuer. Und noch lange nach Anbruch der Nacht lag ein Stückchen des nördlichen Himmels vom Licht der schon längst untergegangenen Sonne erhellt. Zeichen dafür, dass es nun auf den Sommer zugeht. Nur noch zwei Monate, dann ist schon die kürzeste Zeit des Jahres.
Am Elbenauer Osterfeuer Am Elbenauer Osterfeuer Am Elbenauer Osterfeuer Am Elbenauer Osterfeuer

16.04. Osterlämmer

Osterlämmer
Ostern (und auch schon die Zeit davor) ist bei den Schafen die Zeit des Nachwuchses gekommen. Nach dem Winter sorgt die grünende Natur für Nahrung für die Muttertiere. Und diese beiden Osterlämmer können auch schon Heu fressen. Sie gehören zu den Schafen, die Franziska Thiel auf ihrem kleinen Tierhof in Elbenau züchtet. Vielleicht führt Ihr Osterspaziergang am Ostersonntag auch dort vorbei.

12.04. Gedenkstein an der "Poleneiche"

Gedenkstein an der Poleneiche
Vorgestern, am 10. April, jährte sich zum 80. Mal der Lynchmord am polnischen Zwangsarbeiter Wladislaw Kowal. Kowal wurde wegen einer Beziehung zu einer deutschen Frau im Wald zwischen Grünewalde und Elbenau auf Befahl von SS-Führern erhängt. Ein Gedenkstein erinnert an diese Tat. "An dieser Stätte wurde am 10.04.1942 der polnische Staatsangehörige Wladislaw Kowal geb. 29.1.1902 durch die Faschisten ermordet" steht auf diesem Stein, der durch die VVN, die Vereinigung der Opfer des Naziregimes, aufgestellt wurde.

11.04. Glücksbringer in Elbenau unterwegs – der neue Schornsteigfeger stellt sich vor

Schornsteinfegermeister Knoblauch mit Geselle und Lehrling
Von links: Schornsteinfegermeister Holger Knoblauch,
Lehrling Joel Guhde und Geselle Frank Hosse
Briefe mit der Ankündigung des Wechsels des Schornsteinfegers hatten die Elbenauer bereits vor einiger Zeit in der Post. Nun stellt sich Holger Knoblauch (51), Schornsteinfegermeister aus Magdeburg, persönlich den Elbenauern vor, Haus für Haus. "Jetzt geht es mir erst mal um die Datenerfassung, um den Abgleich mit den Unterlagen meines Amtsvorgängers", erklärt freundlich der Mann der schwarzen Zunft, "ich möchte mir einen Überblick über den Bestand verschaffen. Mit den üblichen Arbeiten wie das Kehren und die Heizungsüberprüfung (im Amtsdeutsch "Feuerstättenschau") geht es dann wie bisher weiter". Grund für den Wechsel ist, dasss der Kehrbezirk von Alfred Jüngling vom Landesverwaltungsamt neu aufgeteilt wurde.
Holger Knoblauch bekam Elbenau zu seinen bisherigen Orten Randau, Calenberge und dem Magdeburger Stadtteil Crackau mit hinzu. "Ich freue mich über den dörflichen Charakter des Kehrbezirks", sagt er im Gespräch. In der Tat ist es in den Dörfern mit den vielen kleinen privaten Häusern leichter, direkt mit den Hausbesitzern ins Gespräch zu kommen. Und so gibt es gleich noch ein paar Hinweise für bevorstehende Arbeiten an der Heizung obendrauf, auch für bestehende Übergangsfristen bei einem Wechsel der Heizungsanlage, die der Eigentümer kennen sollte und nutzen kann. "In Elbenau gibt es viele Heizungen aus den Jahren um 1992, da werden sicher irgendwann Arbeiten an der Heizung notwendig sein. Bis 2024 genügt beispielsweise bei einem Wechsel von Öl auf Gas der bloße Austausch des Heizkessels, ohne den danach vorgeschriebenen Anteil erneuerbarer Energien". Für ein Gespräch zum Thema der Heizungen steht er immer bereit. "Kommunikation ist mir wichtig", sagt er. Und als Verantwortlicher für die ordnungsgemäße Funktion von Feuerstätten muss er ohnehin immer mit dabei sein, wenn es sich bei der neuen Heizung eine Feuerstätte handelt, in der etwas verbrannt wird, egal ob Gasheizung oder Kamin.

09.04. Ausblick auf Ostern

Osterfeuer Kaffeetrinken im Kirchgarten
Am Ostersonnabend gibt es das Elbenauer Osterfeuer. Annahme von Brenngut ist (nur an diesem Tag!) von 9 bis 17 Uhr. Das Osterfeuer wird kurz vor Sonnenuntergang entzündet, Grill und Getränkestand sind aber schon vorher bereit für die Gäste, die zum Osterfeuer nach Elbenau kommen.
Am Ostermontag begibt sich die Kirchgemeinde von St. Jakobi auf dem Emmausweg und wandert nach Elbenau. Dort gibt es eine Osterandacht in der Kirche und anschließend Kaffetrinken im Kirchgarten. Wer mitwandern mag: Start in Schönebeck ist um 14:30 Uhr an der Salzblume. (Fotos aus einem der Vorjahre)

08.04. Zacken aus der Krone

Stern der Elbenauer Kirche In der Laterne der Elbenauer Kirche
Bei den Stürmen im Februar ist dem Weihnachtsstern ein Zacken aus der Krone gefallen. Das machte es notwendig, mal wieder in die sogenannte Laterne des Kirchturmes zu steigen und den Stern herunter zu holen. Nach oben geht es nur durch eine enge Luke, eine Schulter nach der anderen hindurchgezängt. Und ein wenig schwindelfrei sollte man auch sein, weil es kein Geländer gibt. Der schöne Ausblick über das Dorf entschädigt für die Mühen.

03.04. Nuckelbaum in Grünewalde

Seit Ende letzten Jahres gibt es in Ostelbien einen Nuckelbaum. Er steht am Kreisverkehr auf der Grünewalder Seite der Elbebrücke. Kinder, die ihren Nuckel nicht mehr brauchen, können ihn dort anhängen – als Zeichen dafür, dass sie jetzt groß genug sind, um ohne auszukommen.
Wikipedia schreibt zum Nuckelbaum (dort "Schnullerbaum" genannt): "Die Idee des Schnullerbaums stammt ursprünglich aus Dänemark. Der älteste bekannte Schnullerbaum steht seit den 1920er-Jahren auf der dänischen Insel Thurø. Auf ausgewiesenen Bäumen öffentlicher Parkanlagen, Freizeitparks können Kleinkinder ihren Schnuller aufhängen, um sich so leichter von diesem zu lösen. Bisher sind es in Deutschland noch wenige Städte, die nach diesem dänischen Brauch Bäume in ihren Parkanlagen dazu ausgewiesen haben."
Vor einigen Tagen berichtete die Schönebecker Volksstimme über den Nuckelbaum an der Elbebrücke und fragte dabei auch, ob es Familien gebe, die über die Entwöhnung ihrer Kinder vom Nuckel und vom Anhängen der Nuckel am Baum etwas berichten würden. In dem Fall können Sie sich gern per E-Mail an die Redaktion wenden, unter redaktion.schoenebeck@volksstimme.de.

03.04. Wetterrückblick auf den März: trockener Frühling

Auszug aus dem Wettertagebuch
Niederschlag:
Summe: 2 mm
1,9 mm/d am 14.03.
0,6 mm/h am 14.03.
Niederschlagstage: 1 Tag

Temperatur:
max. + 21,3 °C am 23.03.
min. - 6,5 °C am 03.03.
Mittelwert + 5,2 °C

Der März war ein Monat fast ohne Regen. In meinem Wettertagebuch mit den Aufzeichnungen der Regenmengen gab überhaupt nur an einem einzigen Tag einen Eintrag. Der ganze Monat wurde von einem Hoch bestimmt, das täglich zu blauem Himmel und Sonnenschein führte – ein wahrer Frühlingsmonat. Auch die Temperaturen waren frühlingshaft warm, jedenfalls am Tag. In den Nächten wurde es teils empfindlich kalt, beinahe an jedem Tag gab es Nachtfrost. Wegen der starken Sonneneinstrahlung am Tag und der Abkühlung nachts, unter klarem Himmel, gab es starke Tag-Nacht-Unterschiede, die an einigen Tagen 20 bis 25 Grad erreichten. Wegen der kalten Nächte betrug die Durchschnittstemperatur dann doch nur 5,2 Grad.
Trotz des fehlenden Regens steigt das Grundwasser gegenwärtig weiterhin leicht an. Auch wenn der Grundwasserspiegel immer noch sehr niedrig liegt, ist er doch schon fast einen halben Meter höher als der Tiefstwert des Sommers 2020.

27.03. Vorsicht, Krötenwanderung!

Krötentaxi Krötentaxi
Gestern früh um neun war Michael Wunschik vom NABU mit vielen kleinen und großen Helfern unterwegs, um als "Krötentaxi" Kröten, Fröschen und Lurchen ihren gefährlichen Weg über die Straße, zwischen dem Acker und der Alten Elbe als Laichgewässer abzunehmen. An vielen Stellen, an denen Amphibien wandern, sind schon seit einiger Zeit die Krötschutzzäune aufgestellt, die regelmäßig kontrolliert werden.
Michael Wunschik sagte zur Begrüßung, "ich freue mich, dass wir nach zwei Jahren endlich wieder das Krötentaxi veranstalten können, nachdem das zuletzt immer wieder durch Corona verhindert wurde". Tatsächlich kann man im Archiv von elbenau.de nachschauen, dass das Krötentaxi 2020 die letzte Veranstaltung vor dem ersten Corona-Lockdown war. Wunschik erklärte, wie mit gefundenen Tieren umzugehen ist. Und es gab für jedes Kind ein Amphibien-Leporello, mit Fotos und Fakten zu den häufigsten Amphibien. Mit welche kann man hier rechnen? "Hier in der Gegend haben wir die Erdkröte, die knoblauchkröte, den Moorfrosch, den Wasserfrosch, die Rotbauchunke, den Kamm- und den Teichmolch", zählte Wunschik auf. Auch wenn wegen der sehr trockenen Witterung sehr wenige Kriechtiere zu finden waren, so hat es doch allen, vor allem den Kindern, viel Spaß gemacht. Auch wenn die Sammeleimer leer blieben, trug das Krötentaxi mit der Bewegung in der Natur und den vielen Erklärungen zur Umweltbildung bei. Aber wie ist das nun mit der Population von Amphibien, wenn es solch trockene Jahre gibt? Wie lange können die Kröten das durchhalten? "Wenn die Alte Elbe wie in den letzten Jahren austrocknet, dann können sich die Kröten nicht vermehren", antwortete Wunschik. "Aber Kröten können sehr alt werden, bis zu zehn Jahren. Und die Alttiere versuchen es von Jahr zu Jahr wieder. Wenn es feuchte Jahre gibt, kann das auch mal wieder eine explosionsartige Vermehrung geben." Immerhin sind die Grundwasserstände in unserer Gegend wieder gestiegen und es gibt wieder etwas Wasser in der Alten Elbe. Das gibt auch für die Amphibien Hoffnung.
Frühaufsteher unter den Lesern von elbenau.de können heute, am Sonntagmorgen, nochmal mitmachen, danach wieder am 9. und 10. April. Treffpunkt ist jeweils morgens um 9 Uhr am Deich vor der Haberlandbrücke.

Nachtrag vom Sonntag

Vom Krötentaxi am Sonntagmorgen sandte der NABU zwei Fotos. Diesmal wurden mehrere Erdkrötenweibchen gefunden und sicher auf die andere Seite der Straße getragen. So sehen die Erdkröten aus:
Krötentaxi Krötentaxi

26.03. Einladung zum Elbenauer Osterfeuer

Flyer Osterfeuer
Viele haben schon danach gefragt, nun ist es offizell: die Elbenauer Vereine Feuerwehr-Förderverein, Sportverein, Bürger- und Kulturverein und Kollektiv Elbenau veranstalten mit Unterstützung der Feuerwehr gemeinsam das Elbenauer Osterfeuer. Am Ostersonnabend kann zwischen 9 und 17 Uhr Brennmaterial abgegeben werden. Wie immer gilt: nur unbehandeltes Holz und Baum-/Strauchschnitt. Die Feuerwehr wird die Abgabe des Brennmaterials beaufsichtigen. Es darf ausschließlich am Ostersonnabend etwas angeliefert werden. Das dient dem Schutz von Kleintieren, die sich sonst in einem schon vorher aufgestapelten Haufen verstecken könnten (und wohl niemand möchte den Osterhasen im Feuer verbrennen sehen).
Das Osterfeuer wird gegen Sonnenuntergang entzündet. Für Speisen vom Grill und Getränke ist wie immer wieder gesorgt.

18.03. "Polizeiruf" in Elbenau

Fahrzeuge der Filmproduktion Filmproduktion, an den Ställen
In der Lokalpresse war für den Freitagabend wegen Dreharbeiten die kurzzeitige Sperrung der Straße nach Calenberge angekündigt. In der Randauer Straße parkten Fahrzeuge eines Dienstleistungsunternehmens für Filmarbeiten und an den Ställen hinter Elbenau war eine Verpflegungsstation für die Filmcrew aufgebaut, inklusive eines dieser sehr schönen alten, hochglänzenden "Airstream"-Wohnwagen als Catering-Wagen.
Fahrzeuge der Filmproduktion
Bei unfertigen Filmen sind die Beteiligten für gewöhnlich schweigsam, was Details angeht. Verständlicherweise, denn man will sich ja nicht die Überraschung vorwegnehmen lassen. Mehr als dass für einen Magdeburger Polizeiruf gehdreht wird und dass dieser für 2023 vorgesehen ist, war nicht zu erfahren.
Der MDR selbst, als Produzent des Magdeburger Polizeirufs, durfte selbstverständlich schon mehr preisgeben. Dort hat der für 2023 vorgesehene Polizeiruf mit Claudia Michelsen als Hauptkommissarin Doreen Brasch den Arbeitstitel "Ronny". Ein Film über die Suche nach einem verschwundenen Jungen. Der MDR schreibt über die Handlung:
Der zehnjährige Ronny verschwindet nach seiner Geburtstagsfeier auf dem Weg von seiner Mutter zurück ins Kinderheim. Eine intensive polizeiliche Suche durch Hauptkommisssarin Doreen Brasch und ihre Kollegen beginnt. Ronnys Mutter Sabine und deren neuer Lebensgefährte René stehen sofort unter Verdacht. Sabine versucht seit einiger Zeit das Sorgerecht für Ronny wieder zu erlangen. Bislang jedoch ohne Erfolg, weil das Jugendamt sie für nicht stabil genug hält. Ihr neuer Partner René hingegen empfindet Ronny als Störenfried, der das gemeinsame Leben mit Sabine und seiner Tochter Josefine sabotiert.
Wie so oft kommt es auch an diesem Tag zu einer Auseinandersetzung zwischen René und dem Jungen. Daraufhin läuft Ronny wutentbrannt und mit blutender Nase davon. Mit seinem Lieblings-Heimerzieher Matthias Precht wollte Ronny sich am Abend seines Geburtstages noch zum Angeln treffen. Matthias lügt in seiner ersten Befragung und gerät damit ebenso unter Verdacht. Was ist Ronny zugestoßen, lebt er noch?
Die Suche nach dem Jungen wird für Brasch und ihre Kollegen zu einem zermürbenden Wettlauf gegen die Zeit, denn die eisigen Temperaturen schmälern jede Chance, das Kind noch lebend zu finden.

Die Dreharbeiten laufen noch bis voraussichtlich 23. März. Die Ankündigung der Sperrung der Straße nach Calenberge (die Verkehrzeichen "Ampel" waren schon aufgestellt) erfolgte nach Auskunft der Filmcrew übrigens irrtümlich. "Da lag ein Missverständnis vor", sagte ein Mitarbeiter, "die Aufnahmen finden an der Straße Richtung Haberlandbrücke statt". Und fügte hinzu, "es soll aber später auch noch an der Straße nach Calenberge gedreht werden". Wenn Sie also im Jahr 2023 den Magdeburger Polizeiruf sehen, dann schauen Sie genau hin, ob Sie vielleicht etwas von der Elbenauer Landschaft im Film entdecken. Ein weiterer Drehort außerhalb Magdeburgs soll übrigens Barby gewesen sein.

16.03. Saharastaub auf Autos und Dächern?

Saharastaub
Die zwei Millimeter Regen, die in der Nacht fielen, hinterließen beim Trocknen der Tropfen hellbraune Spuren auf Autodächern und Dachfenstern. Vielleicht sind es Spuren vom Saharastaub, der diese Tage mit dem Höhenwind von Afrika nach Europa wehte. Ein Phänomen, das immer mal auftritt – und nebenbei auch für intensive Farben des Himmels bei Sonnenauf- und -untergang sorgt.

09.03. Förderverein der Feuerwehr bereitet Jubiläum vor. Und nebenbei auch das Osterfeuer.

Banner 100 Jahre Feuerwehr
Es gibt Jubiläen, die rücken, obwohl man sie täglich vor Augen haben kann, doch unmerklich immer näher heran. Und auf einmal sind sie da. So wie in diesem Jahr das Jubiläum der Elbenauer Feuerwehr. Am Gerätehaus hängt schon seit langer Zeit ein Banner, das die Jahreszahlen 1922 und 2022 trägt: Unsere Feuerwehr wird in diesem Jahr 100 Jahre alt.
Letzte Woche traf sich der Förderverein der Elbenauer Feuerwehr gemeinsam mit den anderen Vereinen des Ortes, um über die Vorbereitung dieses Jubiläums zu sprechen. Das allerwichtigste steht schon fest: das Datum für die große Feier des Jubiläums. Diese findet am Sonnabend, dem 11.06. statt.
Es gibt bereits erste Überlegungen zur Gestaltung des Festes. Stattfinden wird es auf dem Festplatz an der Liesekuhle. Damit ist genügend Platz vorhanden, um das Jubiläum groß zu feiern, als Fest für das ganze Dorf. Der Bürger- und Kulturverein Elbenau, der Sportverein und das Kollektiv Elbenau haben bereits ihre Beteiligung zugesagt. In Überlegung sind unter anderem eine Vorführung der Traditionsgruppe der Feuerwehr mit historischen Löschangriffen (die auch immer Angriffe auf die Lachmuskeln sind), ein Festzelt, Imbiss und Getränke, abends dann Tanz oder Disko – also all das, was ein schönes Volksfest ausmacht.

Osterfeuer 2022

Auch das Osterfeuer war Thema der Beratung. In diesem Jahr könnte es endlich wieder ein Osterfeuer geben, nachdem es die letzten zwei Jahre ausfallen musste. Aktuell laufen Gespräche mit dem Grundstückseigentümer der Wiese am Ortsrand. Wenn es die Zustimmung gibt, dann wird das Osterfeuer am Ostersonnabend, dem 16. April stattfinden.

08.03. Zwei Transporter voller Spenden für die Ukraine

Spenden sammeln für die Ukraine
Gestern nachmittag: blauer Himmel, Sonnenschein. Und viele Leute aus Elbenau und Grünewalde, die Kartons und Beutel mit Spenden für die Ukraine brachten. Anziehsachen waren dabei, Lebensmitteldosen, Hygieneartikel, Schlafsäcke und Isomatten. Erst einmal wurde alles auf dem Parkplatz von Familie Irmer gestapelt. Anschließend packten sie auch gleich mit an, die Transporter zu beladen.
Kristian Reinhardt, Geschäftsführer des Magdeburger Tatoostudios Eisenherz (Foto unten links), Sophie Engel und Carolin Wallborn, die die Idee zur Spendensaamlung nach Elbenau brachten sowie Marcel Ohle von der Elbenauer Feuerwehr (Foto unten rechts) freuten sich über zwei im wahrsten Sinn randvollen Transporter.
Gestern ging es erstmal nach Magdeburg und heute sind die Transporter auf dem Weg durch Polen hindurch an die ukrainische Grenze. Etwa 850 Kilometer Luftlinie sind es bis dahin – eine Strecke, die an einem Tag zu schaffen ist. Was zeigt, wie nahe an Deutschland der Krieg stattfindet. Die Spenden können wenigstens eine kleine Hilfe für die sein, die vor dem Krieg auf der Flucht sind und alles zurücklassen mussten.
Wird die Aktion wiederholt werden? "Wir warten nun erstmal auf die Rückkehr der Transporter und was die Fahrer an Informationen mitbringen", sagten die Organisatorinnen. "Ein Problem ist wohl, dass einige Sammelstellen dort schon voll sind". Wenn es eine erneute Spendenaktion geben wird, dann wird das in den sozialen Medien und auch hier auf der Internetseite bekanntgeben.
Spenden sammeln für die Ukraine Spenden sammeln für die Ukraine
In Zusammenhang mit den vollen Lagern ist ein Hinweis auch wichtig, der von Hilfsorganisationen kommt: Sachspenden müssen immer vor Ort sortiert und neu aufgeteilt werden. Das erfordert sowohl Lagerflächen als auch viel Handarbeit. Und es sind auch nicht alle benötigten Dinge in Hilfslieferungen enthalten. Deshalb bitten die Hilfsorganisationen auch um Geldspenden. Aber dies sei nur am Rande erwähnt. Zunächst gilt ein herzlicher Dank allen Spendern, den Organisatorinnen und den Vereinen!

05.03. Elbenauer Vereine unterstützen Spendenaufruf für die Ukraine

Spendenaufruf
Es gibt eine große Zahl von Hilfsaktionen für die Ukraine. Einer davon wurde auf Initiative der Elbenauerinnen Sophie Isabel Engel und Caro Wallborn an die Elbenauer Vereine mit der Bitte um Unterstützung herangetragen: eine private Sachspendeninitiative einiger Magdeburger Tattoostudios. Diese sammeln Sachspenden und transportieren diese auf eigene Kosten bis in die Ukraine. Näheres steht im beiliegenden Flyer. Die Elbenauer Vereine haben ihre Unterstützung erklärt und der Flyer wird am Wochenende auch in den Briefkästen in Elbenau verteilt werden.
Die Spenden werden am Montag, dem 7. März um 17 Uhr auf dem Parklatz des ehemalige Bistro Elbenau (ehemals "Gärtners") entgegengenommen.

01.03. Wetterrückblick auf den Februar: Frühlingsblumen im Winter

Frühlingsblumen
Niederschlag:
Summe: 41 mm
8,8 mm/d am 17.02.
4,7 mm/h am 17.02.
Niederschlagstage: 18 Tage

Temperatur:
max. + 14,5 °C am 14.02.
min. - 5,1 °C am 27.02.
Mittelwert + 5,5 °C

Heute ist meteorologischer Frühlingsanfang. Die ersten Frühlingsblumen, die Winterlinge und Schneeglöckchen, öffneten aber schon Anfang Februar die ersten Knospen.
Dem Regenmesser zufolge war der Februar recht feucht: an 18 Tagen gab es zumindest etwas Regen. An zwei von drei Tagen regnete es. Ansonsten gab es aber auch viele schöne Tage mit blauem Himmel und Sonne. Schnee gab es gar nicht – die Temperaturen waren auch nicht danach. Nur an 8 Tagen gab es Frost, tagsüber Temperaturen bis 14 Grad. Im Schnitt waren es 5,5 Grad Plus. Im Februar machten gleich mehrere Stürme Schlagzeilen. Hier in Elbenau blieben Ylenia, Xandra, Zeynep und Antonia jedoch ohne schwerwiegende Folgen.

27.02. Erstes Eis-Wochenende bei Ebelings

am Eiscafé Ebeling
Am Sonnabend öffnete das Elbenauer Eiscafé Ebeling zum ersten Mal nach der Winterpause. Bei schönstem Frühlingswetter, blauem Himmel, Sonne und warmen Temperaturen hatte die Mitarberinnen alle Hände voll zu tun. Für sie war es ein besonderes und aufregendes erstes Eis-Wochenende. Zum Teil standen die Eishungrigen bis auf die Straße raus.
Ab jetzt hat das Eiscafé wieder regulär zu den Vorsaison-Zeiten geöffnet: Mittwoch bis Freitag von 13 bis 17 Uhr, Sonnabend und Sonntag von 12 bis 18 Uhr.

22.02. Einladung des Feuerwehr-Fördervereins – Unterstützung für Veranstaltungen gesucht

Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Elbenau lädt dazu ein, die nächsten Veranstaltungen dieses Jahres vorzubereiten. Die allerwichtigste ist das 100jährige Jubiläum der Elbenauer Feuerwehr. Diese wurde im Jahr 1922 gegründet. Am 11. Juni 2022 soll dieses Jubiläum groß gefeiert werden.
Der Förderverein lädt zum Mittwoch, dem 02.03. um 19 Uhr alle ein, die sich in irgendeiner Form bei der Vorbereitung und Durchführung dieses Festes beteiligen wollen. Gerne auch Nicht-Mitglieder, die sich einbringen wollen. Wer am 02.03. nicht kann, der kann sich aber auch telefonisch bei Christian Werner melden: Tel. 0176/57134311.
Ansonsten teilte der Förderverein mit, dass inzwischen die Eintragung im Vereinsregister des Landes Sachsen-Anhalt erfolgt ist. Damit ist der Verein nun offiziell ein eingetragener Verein (e.V.).

02.02. Wetterrückblick Januar: verregneter Wintermonat

Niederschlag:
Summe: 21 mm
3,4 mm/d am 09.01.
1,7 mm/h am 03.01.
Niederschlagstage: 21 Tage

Temperatur:
max. + 13,8 °C am 01.01.
min. - 3,5 °C am 06.01.
Mittelwert + 4,1 °C

Der Januar begann so warm wie der Dezember endete. Die meiste Zeit über lagen die Temperaturen über Null, nur in den Nächten gab es gelegentlich Frost. Statt Winterwetter gab es viele graue und nieselige Tage, diese aber mit jeweils nur wenig Niederschlag. An zwei von drei Tagen regnete es, Schnee gab es nur am 21. Januar und nur krümelweise. Am letzten Januar-Wochenende zog Sturm Nadja durch das Land, ohne jedoch große Schäden zu hinterlassen. Dennoch musste die Feuerwehr abends und nachts zweimal zur technischen Hilfeleistung raus, um kleinere Sturmschäden zu beseitigen.

28.01. Glasfaser – Elbenau ungeteilt?

Brief zum Glasfaserausbau
Heute hatten die Elbenauer Haushalte dieses Schreiben in ihren Briefkästen, in denen der Schönebecker OB den Glasfaserausbau nun in ganz Elbenau ankündigt. Das Schreiben hat eine Vorgeschichte. In den früheren Werbeaktionen von MDSL wurden die östlich gelegenen Teile Elbenaus bewusst ausgespart und nur sehr ungenau davon gesprochen, dass man dennoch eine Interessenbekundung abgeben könne. Anfang Januar rief mich Christian Daul, Vertriebsleiter von MDDSL, an und fragte nach der nächsten Einwohnerversammlung. Dort wollte MDDSL seine erweiterten Pläne darstellen. Da es aber wieder keine Versammlung geben wird, hat MDDSL jetzt diesen Weg über ein Schreiben des OB gewählt.
Es sollen letztes Jahr wohl doch recht viele Einwohner gewesen sein, die sich für Glasfaser interessierten, so dass nun der komplette Ausbau von Elbenau in Frage kommt. Zu den weiteren Plänen seines Unternehmens teilte Christian Daul heute telefonisch mit: "Wir warten jetzt noch Anmeldungen von Interessenten aus dem östlichen Teil von Elbenau ab und werden dann Ende dieses Jahres mit dem Glasfaserausbau beginnen." Nun bleibt zu hoffen, dass die im Schreiben genannte Quote von 40 Prozent der Haushalte erreicht wird.

06.01. Wo liegt Elbenau?

Schild Tempo 50
Aus Richtung Plötzky nach Elbenau kommende erfahren nicht, wo sie sich grad befinden. Jemand hat das Ortseingangsschild gestohlen und dies sogar mit dem Schilderpfosten. Die Wiederbeschaffung dürfte einige hundert Euro kosten, die letztlich alle bezahlen müssen. Die Stadtverwaltung freut sich über sachdienliche Hinweise. Der guten Ordnung halber weist verübergehend ein Verkehrszeichen auf die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit hin.

Impressum  

Stand der Bearbeitung: (siehe Datum der jeweils oben stehenden aktuellsten Einträge)